Tierquälerei: „Tiger King“-Star Jeff Lowe will seine Wildkatzen abgeben

  • Durch die Netflix-Serie „Tiger King“ ist Jeff Lowe weltweit bekannt geworden, für Schlagzeilen sorgte zuletzt vor allem seine nicht artgerechte Haltung von Wildtieren.
  • Nach einem länger schwelenden Gerichtsstreit knickt der Privatzoobetreiber jetzt ein.
  • Lowe werde alle seine Tiere abgeben, sagte sein Anwalt am Donnerstag bei einer Gerichtsanhörung.
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Muskogee. Der aus der Netflix-Serie „Tiger King“ bekannte Privatzoobetreiber Jeff Lowe und seine Frau wollen sich von ihren Wildkatzen trennen. Die beiden seien bereit, die Tiere aufzugeben, um damit eine Zivilklage des Justizministeriums beizulegen, sagte ihr Anwalt Daniel Card am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Gerichtsanhörung. „Sie wollen komplett raus.“

Jeff Lowe übernahm 2016 den Greater Wynnewood Exotic Animal Park von Gründer Joe Exotic, schloss den Zoo aber im vergangenen August und eröffnete einen neuen an einem anderen Standort. Im November wurde die Zivilklage eingereicht, in der die Lowes beschuldigt wurden, geschützte Tierarten unmenschlich und unangemessen zu behandeln. Im Januar erlegte ein Richter ihnen auf, keine Tiere mehr zu züchten, alle Junglöwen und -tiger der öffentlichen Hand zu übergeben und keine Wildkatzen mehr in Gehegen zu zeigen. Im März urteilte der Richter, dass sie diesen Aufforderungen nicht nachgekommen seien, und am Mittwoch verhängte er 1000 Dollar Strafe pro Tag, bis sie das tun.

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„Sie wollen nicht mehr dagegen ankämpfen“, sagte der Anwalt Card. „Sie wollen die Tiger an ein (...) Schutzgebiet ihrer Wahl geben und das hinter sich bringen.“

RND/AP

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