„The Voice“-Juror Mark Forster: „Wir sind die kritischsten Coaches“

  • Am Donnerstagabend läuft wieder „The Voice of Germany“.
  • Im Interview erklärt Coach und Musiker Mark Forster, warum er Mitjuror Rea immer ärgert.
  • Außerdem spricht er über die Gewinnchancen seines Teams.
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Mark Forster ist einer von vier Coaches bei „The Voice of Germany“. Gemeinsam mit Rea Garvey, Sido und Alice Merton versucht er, das Beste aus den Gesangstalenten herauszuholen. Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) spricht er über diese Aufgabe.

Wie fühlt man sich als alter Hase mit drei neuen Coaches an der Seite?

Bisher war ich eher der Azubi und jetzt bin ich der Dienstälteste. Wobei Rea Garvey ja ein Rückkehrer ist, der das in Summe häufiger als ich gemacht hat. Ich glaube, das Coole an dieser Staffel ist, dass die Coaches so unterschiedlich wie noch nie sind. Wir kommen aus verschiedenen Musikecken und sind die kritischsten Coaches, die es je gab. Die Feedbacks sind in diesem Jahr extrem ehrlich. Hart, aber konstruktiv. Die Talente, die es weiter schaffen wollen, müssen schon einiges draufhaben.

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Im Internet schreiben viele aus Spaß, dass Sie alle anderen rausgemobbt haben und nun als Einziger bei „The Voice“ noch dabei sind ...

(lacht) Ich habe natürlich keinen rausgemobbt, sondern mir wäre es am liebsten, wenn wir mit 20 Coaches da sitzen würden. Das wäre doch auch mal schön.

Was ist das Besondere an „The Voice of Germany“?

Die besten Gesangstalente kommen hierher. Nichts ist vorgeschrieben. Jeder Spruch, der gemacht wird, ist echt. Alles passiert im Moment – wie ein großes Improtheater.

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Besonders Rea Garvey ziehen Sie gerne mit Wortspielen zu seinem Vornamen auf ...

Wer solche Rea-Augen hat, muss einfach damit rechnen. Dabei kommt er noch nicht mal aus Reagensburg. (lacht) Das könnte ich jahrelang so weitermachen. Aber Rea ist ja auch „Deutschmark“ für mich eingefallen. Dafür habe ich ihn sehr gelobt. Falls du das hier liest, Rea: Das war ein sehr guter Witz! Reaspekt!

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Sie haben Rea Garvey und Alice Merton aufgrund ihrer Aussprache mit Jorge González und Motsi Mabuse von „Let’s Dance“ verglichen. Wie kommt man auf so was?

Rein frisurentechnisch geht das bei Rea und Jorge komplett in die gleiche Richtung. Der Vergleich von Alice Merton mit Motsi Mabuse hinkt vielleicht ein bisschen. Ich hoffe, ich kriege keinen Ärger, nachdem Alice gegoogelt hat, wer Motsi ist. (lacht)

Gibt es eigentlich einen Grund, warum Sie und Rea ganz außen sitzen?

Wir sind so ein bisschen die Flanke, die irisch-polnische Zange. Ich glaube, die haben eher darauf geachtet, dass Alice und ich zusammensitzen, damit die emotionalere, weibliche Seite zusammensitzt.

Wie wichtig ist es Ihnen, in diesem Jahr mit einem Ihrer Talente zu gewinnen?

Ich bin zum dritten Mal dabei und es wäre natürlich peinlich, wenn ich wieder nicht gewinnen sollte. Ich habe natürlich den Ehrgeiz, mit einem meiner Talente endlich mal den Sieg zu holen. In meinem Team sehe ich unabhängig davon aber auch echt vier bis fünf Leute, bei denen ich mir vorstellen kann, dass sie auch nach „The Voice“ Karriere machen.

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