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„The Voice“-Coach Rea Garvey: „Wir können uns bis aufs Blut bekämpfen!“

  • Am Donnerstagabend läuft wieder „The Voice of Germany“.
  • Im Interview erklärt Coach und Sänger Rea Garvey, was ihn von Konkurrent Sido unterscheidet.
  • Außerdem spricht er daüber, dass der Umgangston immer rauer geworden ist.
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Berlin. Drei Staffeln lang hat Sänger Rea Garvey pausiert. Nun ist er als Coach zurück bei „The Voice of Germany“. Im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) verrät er, was ihn von Konkurrent Sido unterscheidet.

Wie war es für Sie, nach der Pause wieder zu „The Voice of Germany“ zurückzukehren?

Es war wirklich ein bisschen komisch für mich. Aber ich habe schnell gemerkt, dass die Chemie zwischen uns allen stimmt. Wir können uns bis aufs Blut bekämpfen, wenn es um die besten Talente geht. Aber trotzdem können wir danach wieder miteinander lachen.“

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Sie waren bereits in der ersten Staffel dabei. Worin besteht der größte Unterschied zu heute?

Ich würde tippen, dass 80 Prozent der Talente, die zur ersten Staffel gekommen sind, beruflich Musiker waren. Heute kommen viel mehr Talente, die oft nur zu Hause für sich gesungen haben. Eines meiner Talente in meinem Team ist Krankenschwester in der Notaufnahme. Die hat noch nie vor anderen gesungen, und dann kommt die auf die Bühne und alle vier Coaches buzzern für sie. Da denke ich: „Ist das Wahnsinn!“ Vom Niveau her ist sie so gut wie die Profimusiker der ersten Staffel.

Es fällt auf, dass der Ton der Coaches insgesamt rauer geworden ist …

Wenn man jemanden wie Sido in so eine Show holt, kann man nicht erwarten, dass er sanft und friedlich, ganz ohne Ecken und Kanten, die Talente bewertet. Sido hat schon viel erlebt und viel erreicht. Der hat nicht die Zeit, jemanden vollzulabern. Sido ist eigentlich wie ein Telegramm aus dem Jahr 1820, wo jedes Wort Geld gekostet hat. Kurz und knapp … (lacht) Manchmal hat er was von einem Bademeister, der am Beckenrand steht, auf einen Schwimmer zeigt und sagt: „Du nicht! Raus!“ (lacht)

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Aber Sie wurden von Sido noch nicht angegangen. Oder?

Sido hat mal erzählt, dass seine Mutter die Show liebt und ich ihr Lieblingscoach bin, da muss er sich etwas benehmen. (lacht)

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Wie fanden Sie es, von Mark Forster mit Jorge González verglichen zu werden?

Das war eine Unverschämtheit. Auf diesem Niveau muss man mit Mark Forster kämpfen. Mark kann sehr viel reden, aber davon macht sehr wenig Sinn – und ich bringe es einfach auf den Punkt. (lacht) Es gab ein Talent, bei dem alle vier Coaches gebuzzert haben, und Mark hat Luke Mockrige via FaceTime angerufen, weil das Talent ein Riesenfan von Luke war. Und dann hat Luke dem Talent versprochen, dass er bei ihm in der Show auftreten darf, wenn er in Marks Team geht. Dann habe ich zu dem Talent gesagt: „Wenn du auf so einen billigen Scheiß stehst, bist du in Marks Team genau richtig.“ Und danach ist das Talent in mein Team gekommen. (lacht)

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