Sat.1-Kochshow

„Ich kann‘s nicht!“: „The Taste“-Coach kämpft bei Biergarten-Challenge mit dem Ekel

Alexander Kumptner (hier mit Talent Theresa) kam bei „The Taste“ an seine kulinarischen Grenzen.

Alexander Kumptner (hier mit Talent Theresa) kam bei „The Taste“ an seine kulinarischen Grenzen.

„Ja, do schau her!“ Sprachlich war Kochcoach Alexander Herrmann am Mittwochabend bei „The Taste“ klar im Vorteil. Gleichwohl stellte Gastkoch Alexander Huber in der aktuellen Folge der Sat.1-Show klar: „Er ist Franke, ich bin Oberbayer.“ Dazwischen, so lernte man als aufmerksamer Zuschauender, liegen offenbar nicht nur kulinarisch Welten.

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Am Oberbayern Huber war es, das Motto für die Kandidatinnen und Kandidaten und ihre Coaches vorzugeben. Der 43-Jährige betreibt als Küchenchef und Inhaber in elfter Generation das seit 400 Jahren bestehende Gasthaus Huberwirt in Pleiskirchen (knapp 90 Kilometer östlich von München gelegen). Seit 2014 hat er einen Stern im Guide Michelin. Und das, obwohl bei allen gehobenen Ansprüchen der Spagat zum Bayerisch-Bodenständigen gewahrt werden soll.

„The Taste“: Tim Raue springt mit „beiden Beinen in den Kuhfladen“

In der Riege der „The Taste“-Coaches löste die Ankunft des Gaststars gemischte Reaktionen aus, auch kämpferische. „Alexander mag einen Heimvorteil haben“, zischte der Berliner Tim Raue in Richtung des fränkischen Kollegen, „aber da kann der Sch...-Preuße auch noch mitspielen.“

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Als Raue das Motto „Süße Schamkerl“ zugelost bekam, sprudelten noch mehr Kraftausdrücke, nur die Zuversicht war etwas dahin: „Üble Herausforderung. Ich bin gefühlt mit beiden Beinen in den Kuhfladen gesprungen.“ Frank Rosin („Mittags im Wirtshaus“) und Alexander Herrmann („Was Feines am Sonntag“) wirkten deutlich entspannter. Wirklich zu leiden hatte dann aber vor allem der Wiener Alexander Kumptner.

Alexander Kumptner: „Ich hasse Obazdn, ich hasse Käse!“

Der „The Taste“-Siegercoach von 2020 zog das Motto „Im Biergarten“, das gleich zwei seiner Schützlinge mit der bayerischen Käsespezialität Obazda assoziierten. Problem: „Ich hab‘ in meinem Leben nur einmal Obazdn gegessen, das hat einen guten Grund“, ließ Kumptner wissen. „Ich hasse Obazdn, ich hasse Käse. Ich würde es gerne essen können, aber ich kann‘s nicht.“

Für seine drei Talente brachte das den Nachteil, dass sich der Coach einfach nicht überwinden konnte, beim Teamkochen ihre Löffel Probe zu verkosten. „Geh weg mit dem, das ist ganz schlimm für mich!“, wehrte sich der österreichische Star-Gastronom. Gut, dass mit Friseurin Heike (50) eine waschechte Oberbayerin in seinem Team verblieben war. Die gab Koch-Azubi Tobi (18) und Eventmanager Daniel (30) wichtige Würzanweisungen für den richtigen Wumms.

Alexander Herrmann gewinnt und verliert ein Talent

Mit Erfolg: „Themen perfekt getroffen“, lobte Alexander Huber die Ergebnisse der von ihm gestifteten Motto-Challenge durch die Bank. Er müsse nun „das Haar in der Suppe finden“. Huber fand es nicht in der Suppe, sondern in der Süßspeise von Tim Raues Schützling Christian: „Himbeere und Vanille, das gibt‘s überall, eine Kombination, die nicht unbedingt typisch bayerisch ist“, kritisierte er den ansonsten sehr schmackhaften Dessertlöffel.

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Raue musste sich in der Konsequenz von einem Talent trennen und entschied sich für Friseursalon-Betreiber Robin (29), der es verpasst hatte, einen servierfertigen Löffel hinzustellen. Der Düsseldorfer kam jedoch bei Team Herrmann unter. „Mein Team mag ihn, ich mag ihn deshalb auch“, begründete der Coach die Entscheidung, Robin vor dem Ausscheiden zu retten.

Trennen musste sich Alexander Herrmann am Ende der Sendung von einem anderen Talent. Für Köchin Vick aus Emskirchen bei Nürnberg reichte es wegen „Nuancen“ (Herrmann) nicht. „Es war ein Rollercoasterride of feelings, das werde ich nie vergessen“, sagte die 34-Jährige mit karibischen Wurzeln zum Abschied.

RND/Teleschau

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