Sylvie Meis nach „The Masked Singer“-Aus: „Ich muss meinem Sohn heute viel erklären“

  • Sylvie Meis ist am Dienstagabend als Alpaka in der Rateshow „The Masked Singer“ ausgeschieden.
  • Im RND-Interview erzählt sie, dass ihr Mann von ihrer Teilnahme wusste – ihr Sohn hingegen nicht.
  • Außerdem findet sie, dass sie in der Show den Beweis geliefert hat, dass ihr Perfektion nicht so wichtig ist, wie alle es immer denken.
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Sylvie Meis, jetzt ist es raus: Sie waren das Alpaka bei „The Masked Singer“. Wie haben Sie denn Ihre Teilnahme bei „The Masked Singer“ geheim gehalten, auch vor Ihrem Mann und Ihrem Sohn – oder wussten die davon?

Also mein Sohn wusste es tatsächlich nicht. Aber mein Mann natürlich schon. Das Allerwichtigste bei der Sendung ist, dass das geheim bleibt. Nur so kann man wirklich an das Abenteuer rangehen. Ich muss meinem Sohn heute viel erklären … (lacht)

Sie haben also noch nicht mit ihm darüber gesprochen?

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Nein, gestern war es zu spät, weil ich erst um halb 2 Uhr nachts fertig war. Heute Morgen war ich dann im „Frühstücksfernsehen“ und dann war er schon in der Schule. Das heißt: Wenn ich später zu Hause bin, muss ich mal ein seriöses Facetime-Gespräch mit ihm führen. (lacht)

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Am Ende wurde auch wegen Ihrer kleinen Füßen auf Sie getippt. Hatten Sie damit vorher gerechnet?

Nein, hätten wir das gewusst, hätten wir vielleicht irgendwas um die Schuhe gemacht. Aber es haben ja auch mehrere Frauen kleine Füße, und ich denke, die Füße sahen beim Alpaka auch kleiner aus, als sie wirklich sind, weil die Figur so lang ist mit dem Hals und dem Kopf. Dann hatte ich auch dieses flauschige Fell rund um mein Sprunggelenk, das verkleinert optisch auch noch mal die Füße. Ich habe Schuhgröße 36 mit einer Größe von 1,60 Meter, das ist glaube ich auch nicht so ungewöhnlich.

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Ihr niederländischer Akzent war auch Thema. Wie haben Sie geübt, den zu verstellen, damit ihn keiner erkennt?

Ich fand das sehr schwierig. Ich habe erst gesagt: Das kann ich gar nicht. Ich spreche Englisch, ich spreche Holländisch, ich spreche Deutsch, aber Deutsch ist eben nicht meine Muttersprache. Aber ich habe versucht, mich so gut wie möglich auf die deutschen Wörter zu konzentrieren, die ich ausgesprochen habe, um die so sauber wie möglich zu betonen. So habe ich es ganz gut hingekriegt, glaube ich. Der Name Sylvie Meis ist zwar gefallen, aber an den Reaktionen auf Instagram und gestern in der Jury war zu sehen, dass keiner wirklich gedacht hat, dass ich es bin.

Haben Sie denn die Tipps der Fans im Netz verfolgt?

Ja, das verfolgt man schon, das ist schon spannend. Man steckt in dieser Figur und an den paar Tagen, die man zwischen den Shows hat, ist es auch witzig zu verfolgen, was alle denken. Aber immer, wenn mein Name gefallen ist, haben wirklich die meisten Leute gesagt: Nee, niemals macht sie das. Das fand ich natürlich mega witzig.

Carolin Kebekus hat vor der Enttarnung ja auch nicht wirklich dran geglaubt und gesagt: „Wenn die jetzt den Helm abzieht und da ohne perfektes Make-up und ohne perfekte Haare drunter ist …“ Wie wichtig ist es Ihnen denn tatsächlich, immer perfekt gestylt zu sein?

Eigentlich nicht so wichtig. Das Ding ist: Ich kann das immer hundertmal in Interviews sagen, aber kein Mensch glaubt mir. Aber jetzt habe ich es bewiesen.

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Als Alpaka haben Sie jedes Mal einen neuen, stylischen Trainingsanzug getragen. Tragen Sie so was privat in Ihrer Freizeit oder zu Hause auf dem Sofa auch mal?

Ich habe gerade eine ganz tolle neue Kollektion für Aldi entworfen, die trage ich tatsächlich auf meinem Sofa: viele Pyjamas und Kimonos. Das war auch ein Hinweis bei „The Masked Singer“, als das Alpaka in dem Einspielfilm so einen Morgenmantel anhatte. Das bin typisch ich, wenn ich den Fernseher anmache und Schokolade esse. Das ist dann mein Outfit.

Wenn Sie auf Ihre Auftritte bei „The Masked Singer“ zurückblicken. Was war denn das Anstrengendste?

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Das Anstrengende ist, sich selbst immer zu überwinden. Wenn man das beruflich nicht macht, singen und tanzen zugleich auf der Bühne, ist das jedes Mal doch wieder eine Überwindung. Was ist, wenn ich ein Blackout kriege? Was, wenn ich den Text nicht mehr weiß? Wenn ich mich da als Moderatorin hinstelle, ist alles easy – im Sinne von: Das kenne ich, das mache ich schon fast 20 Jahre. Aber dieses Singen und Tanzen zur gleichen Zeit und so eine Figur zu tragen, eine Rolle zu spielen, ist viel. Und das Alpaka war sehr lebendig und hatte viel Energie. Das war schon anstrengend.

Werden wir Sie denn jetzt häufiger mal singen hören?

Nein, das glaube ich nicht. Ich bin keine Sängerin und habe einfach mitgemacht, weil ich „The Masked Singer“ so toll finde und das Alpaka jung, frech, lebenslustig und selbstbewusst war. Das hat mir wirklich viel Spaß gemacht.

War es denn schwer, sich in dem Kostüm zu bewegen?

Der Trainingsanzug war natürlich super. Das Einzige, was schwierig war, war das Gerüst in der Maske. Das musste wegen des langen Halses sehr stabil auf meinem Kopf befestigt, quasi angeschraubt, werden. Das war richtig eng.

Wem drücken Sie denn jetzt bei „The Masked Singer“ die Daumen?

Ich drücke wirklich allen die Daumen, die sind alle großartig. Ich weiß jetzt, wie hart man dafür arbeiten muss, wie spannend das ist und wie viele Herausforderungen man da hat. Deswegen gönne ich es allen.

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