“Tatort”: So reagierte Axel Prahl auf seine eigene Wachsfigur

  • “Tatort”-Schauspieler Axel Prahl hat jetzt seine eigene Wachsfigur bei Madame Tussauds in Berlin.
  • Er sei mit Stolz erfüllt, weil es eine tolle Arbeit geworden sei, so Prahl.
  • Im September waren bereits die "Tatort"-Ermittler Maria Furtwängler und Jan Josef Liefers präsentiert worden.
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Münster. Schauspieler Axel Prahl hat sich bei der Vorstellung einer neuen Wachsfigur des von ihm gespielten "Tatort"-Kommissars Frank Thiel hin und her gerissen gezeigt. "Ich habe einen Luftsprung gemacht, als ich davon gehört habe. Das ist schon eine gewisse Adelung", sagte der 59-Jährige am Donnerstagabend bei der Präsentation in Münster. Er sei mit Stolz erfüllt, "weil es eine tolle Arbeit geworden ist. Ich habe mal gegoogelt und auch Figuren gefunden, die nicht so dolle sind. Ich bin sehr dankbar". Auf der anderen Seite habe er sich über die Größe der Figur gewundert. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so klein bin."

Der Blick direkt ins Gesicht der Figur sei aber eher gruselig gewesen. "Die Augen sind die Fenster zur Seele. Diese Augen sind zwar wirklich sehr, sehr gut gemacht. Aber es sind halt tote Augen. So siehst Du vielleicht aus, wenn du in der Holzkiste liegst". Das Komische sei, dass man Perspektiven auf sich habe, die es sonst nicht gibt, sagte der Schauspieler. Die neue Wachsfigur wird bei Madame Tussauds in Berlin in einem Ensemble mit weiteren "Tatort"-Schauspielern stehen. Im September waren bereits die von Maria Furtwängler gespielte Charlotte Lindholm und der von Jan Josef Liefers dargestellte Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne aus dem Münster-"Tatort" präsentiert worden.

Am Abend hatte der neue "Tatort" mit Thiel und Boerne mit dem Titel "Lakritz" in einem Kino in Münster Premiere. Ausgestrahlt wird die Folge am 3. November (ARD, 20.15 Uhr).

RND/dpa