Am Bundestagswahlsonntag läuft wieder kein neuer „Tatort“

  • Wenn Deutschland seinen neuen Bundestag wählt, muss der „Tatort“ pausieren.
  • So war es in der Vergangenheit meistens - und so wird es auch in diesem Jahr wieder sein.
  • Die einzigen Wahlsonntage mit frischen Krimis der Reihe fielen in die Jahre 1994 und 1987.
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Berlin. In der inzwischen 51-jährigen Geschichte des „Tatorts“ ist der Sonntagskrimi zur Bundestagswahl fast immer im Ersten ausgefallen. Auch 2021 plant die ARD-Programmdirektion nach Stand von Anfang Juni keine Erstausstrahlung. 2017, 2013, 2009, 2005 und 2002 gab es am Bundestagswahlsonntag ebenfalls keinen Krimi im Ersten, wie „Tatort“-Experte François Werner von der Website „tatort-fundus.de“ weiß.

Die einzigen Wahlsonntage mit frischen Krimis der Reihe fielen in die Jahre 1994 und 1987. Keine Erstsendungen von „Tatorten“ am jeweiligen Sonntag gab es auch 1990, 1983, 1980, 1976 und 1972.

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Am 16. Oktober 1994 lief ab 21.45 Uhr laut TV-Experte Werner ein Schweizer „Tatort“ mit dem Titel „Herrenboxer“ und dem Schauspieler László I. Kish als Berner Detektivwachtmeister Philipp von Burg. Am 25. Januar 1987 zeigte das Erste den Münchner Fall „Die Macht des Schicksals“ mit Helmut Fischer als Kommissar Ludwig Lenz.

RND/dpa

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