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„Nie das Ziel, jemanden zu entmenschlichen“

„Tagesschau“ entschuldigt sich für „Ratten“-Formulierung in Kommentar

Auf dem Bildschirm eines Tablets sieht man das Logo der Sendung „Tagesschau“.

Auf dem Bildschirm eines Tablets sieht man das Logo der Sendung „Tagesschau“.

Die „Tagesschau“ hat eine Formulierung in einem auf ihrer Internetseite veröffentlichten Kommentar zu den Massenentlassungen bei Twitter nach Kritik geändert und um Entschuldigung gebeten. In dem Text eines Korrespondenten aus Los Angeles war zunächst von „Ratten“ in Zusammenhang mit Nutzerinnen und Nutzern, die rassistisches oder verschwörerisches Gedankengut verbreiten, die Rede. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.

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In dem Kommentar mit dem Titel „Sieben Tage der Zerstörung“ hieß es ursprünglich: „Musk hat auch angekündigt, dass Twitter zum ‚Marktplatz der Debatte‘ werden solle. Aber auf seinem ‚Marktplatz‘ sollen offenbar auch rassistische oder verschwörerische Ratten aus ihren Löchern kriechen dürfen. Twitter kann nur relevant bleiben, wenn genau diese Ratten – um im Marktplatzbild zu bleiben – in ihre Löcher zurückgeprügelt werden.“

„Es war nie das Ziel, jemanden zu entmenschlichen“

Inzwischen wurde die Passage geändert in: „Musk hat auch angekündigt, dass Twitter zum ‚Marktplatz der Debatte‘ werden soll. Aber auf seinem Platz soll offenbar auch Rassistisches oder Verschwörerisches Platz haben. Twitter kann nur relevant bleiben, wenn das konsequent bekämpft wird.“

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In einer Anmerkung unter dem Text heißt es: „In einer früheren Version wurde der Begriff ‚rassistische oder verschwörerische Ratten‘ verwendet. Die Passage wurde geändert. Wir bitten um Entschuldigung für die Wortwahl. Es war nie das Ziel, jemanden zu entmenschlichen.“ Den Hinweis veröffentlichte die „Tagesschau“ auch bei Twitter.

RND/seb

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