Wer war denn das? André Schünke springt bei der „Tagesschau“ als Sprecher ein

  • Ein unbekanntes Gesicht überrascht die „Tagesschau“-Zuschauerinnen und Zuschauer am Donnerstagabend um 20 Uhr.
  • Viele wundern sich erst – und sind dann voll des Lobes für den Mann in der Nachrichtensendung.
  • Es ist André Schünke, der laut NDR einspringt, weil in der Planung etwas schiefgelaufen ist.
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Als sie an diesem Donnerstagabend (25. November) pünktlich um 20 Uhr zur „Tagesschau“ einschalten, fragen sich so einige: Wer ist das denn? Denn da steht als Sprecher ein für viele noch unbekanntes Gesicht, zumindest für jene, die sich in Sachen „Tagesschau“ normalerweise auf die Hauptausgabe am Abend beschränken. Es ist André Schünke, der sonst für den Sender Tagesschau 24 arbeitet.

Doch wie kam es dazu, dass er plötzlich die „Tagesschau“ um 20 Uhr moderiert, die sonst ihr festes und renommiertes Sprecherinnen- und Sprecherteam hat? Auf Twitter klärt der NDR auf: „Überrascht? Es gab ein Versehen in der Planung. Tagesschau-24-Moderator André Schünke ist kurzfristig eingesprungen. Das Beste am Norden ist unsere Spontaneität“, heißt es da. Sein Auftritt in Deutschlands bekanntester Nachrichtensendung war also nicht von langer Hand geplant.

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Soziale Medien sind voll des Lobes für Schünkes „Tagesschau“-Einsatz

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Die Kommentare unter dem Tweet sind fast durchweg positiv. „Die besten Karrieren gehen genau so“, heißt es da, oder: „Lief doch super. Souverän, professionell und freundlich. Lasst ihn im Dienstplan.“ Auch auf dem Twitter-Kanal der Tagesschau wird darauf reagiert – wohl auch, weil der Hashtag #tagesschau zwischendurch in den Twitter-Trends steht. „Saubere „Tagesschau“-Sendung um 20 Uhr von André Schünke – oder wie die Kollegin sagen würde“, heißt es da, dazu wird ein Gif von Susanne Daubner gestellt aus einem Video von ihr, das viral gegangen war und in dem sie die möglichen Jugendwörter des Jahres vorstellte. „Akkurat“, sagt sie in dem hier geposteten Ausschnitt.

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Später meldet sich dann auch Schünke selbst über den NDR-Kanal zu Wort. „Ich stand schon hundertmal im Studio für den Nachrichtenkanal Tagesschau 24, aber für die TS20 fühlt es sich doch anders an, man spürt die Millionen Zuschauer. Da geht einem ganz schön die Pumpe“, wird er zitiert.

Für Schünke jedenfalls war der Planungsfehler der „Tagesschau“-Kollegen ein voller Erfolg. Wer weiß: Vielleicht sieht man ihn bald häufiger in der Sendung.

RND/hsc

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