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SWR-Intendant verurteilt Angriff bei Querdenken-Demo: „Müssen uns nicht alles bieten lassen“

  • Bei der Querdenken-Demo in Stuttgart kommt es zu mehreren Angriffen auf Journalisten.
  • Ein SWR-Journalist muss eine Liveschalte abbrechen, weil Steine geworfen werden.
  • Der SWR-Intendant verurteilt die Ereignisse nun scharf – genauso wie ARD-aktuell-Chefredakteur Marcus Bornheim, der von einem „Armutszeugnis“ spricht.
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Stuttgart. Angriffe auf Journalisten bei der Querdenken-Demo am Samstag in Stuttgart haben scharfe Kritik bei den Kollegen der Betroffenen ausgelöst. SWR-Intendant Kai Gniffke verurteilte die Ereignisse am Sonntag in einer Mitteilung. „Die SWR-Mitarbeitenden sind bei ihrer Arbeit auf Konfrontationen vorbereitet, agieren besonnen und vermeiden die Eskalation. Sie sind auch nicht empfindlich. Aber es gibt Grenzen. Wir müssen uns nicht alles bieten lassen“, so Gniffke. Egal wie eklig und ungehörig sich Menschen gegenüber SWR-Journalisten verhielten, es werde sie in der Unvoreingenommenheit und Unabhängigkeit nicht beeinträchtigen.

Demonstranten der Querdenken-Bewegung hatten am Samstag in Stuttgart Journalisten des SWR mit einem harten Gegenstand beworfen. Eine Liveschalte zum Sender Tagesschau 24 musste abgebrochen werden.

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ARD-aktuell-Chefredakteur Marcus Bornheim nennt Angriffe „ein Armutszeugnis“

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Marcus Bornheim, erster Chefredakteur ARD aktuell, nannte es „ein Armutszeugnis“, wenn solche Veranstaltungen genützt würden, um die Pressefreiheit zu attackieren. „Wir verlangen von der Polizei Aufklärung zu diesen Vorfällen“, hieß es in einer Stellungnahme Bornheims, die im Twitter-Kanal der Tagesschau veröffentlicht wurde.

RND/dpa

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