„Sweet Tooth“ – in der schönen bösen Welt der Fabelmenschen

  • Eine Pandemie bewirkt, dass Menschen verwunschene Hybridbabys bekommen.
  • In der Serie „Sweet Tooth“ (Netflix, ab 4. Juni) nach den Comics von Jeff Lemire werden die Mischmenschen sofort zum Ziel von Verschwörungs­theoretikern.
  • Ein Hirschjunge muss sich in einer Welt zurechtfinden, die aus den Fugen geraten ist.
Ernst Corinth
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Gegen das mysteriöse Virus, das in der Serie „Sweet Tooth“ zehn Jahre vor der Handlungszeit die ganze Welt verwüstet hat, ist Corona ein Kinderspiel. Denn es führt dazu, dass plötzlich überall menschliche Hybridbabys mit Tiermerkmalen geboren wurden.

Da viele Verschwörungs­theoretiker glauben, diese Hybriden seien die wahre Ursache des Virus, machen sie erbittert Jagd auf die verwunschenen Geschöpfe. Da auch der Held dieses Mehrteilers, Gus (Christian Convey), ein hybrider Hirschjunge ist, ist sein Vater mit ihm vorsichtshalber in den Wald gezogen.

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Dort hat Gus fern der Zivilisation die ersten Jahre seines Lebens in einem hübschen Waldhaus verbracht, dennoch denkt er oft an seine angeblich verschollene Mutter.

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„Sweet Tooth“ zeigt eine märchenhafte Welt

Das ist die Vorgeschichte einer gleichzeitig märchenhaften wie dystopischen Familienserie, die nach einem Comic von Jeff Lemire entstanden ist. Das Ambiente, in dem die Fantasy­geschichte spielt, ist wunderschön, die handelnden Personen sind liebevoll gezeichnet, selbst das kleine Geweih, das Gus auf dem Kopf trägt, wirkt nie lächerlich, sorgt aber für ein paar lustige Momente.

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Die Bösen, die auch zu einem echten Märchen gehören, sind natürlich richtig böse – und ein bisschen tumb sind sie auch. Sie bringen Gus in höchste Gefahr, als der mittlerweile Zehnjährige nach dem Tod seines Vaters seine sichere Zuflucht verlässt, um zusammen mit seiner Zufalls­bekanntschaft, dem gutmütigen Kraftprotz Jepperd (Nonso Anonzie) die Welt zu erkunden.

„Sweet Tooth“, acht Folgen, bei Netflix, von Jim Mickle, mit Christian Convey, Nonso Anonzie (ab 4. Juni)

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