Streamingtipps im Februar: „Bahnhof Zoo“ und eine ominöse Weltkatastrophe

  • Im Februar fahren Netflix, Amazon und Co. wieder unzählige neue Produktionen auf.
  • Mit dabei: eine Neuauflage der „Kinder vom Bahnhof Zoo“, aber auch eine dystopische Zukunftsserie und Liebesfilme.
  • Unser Streamteam bringt etwas Licht in den Streamingdschungel.
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Liebe Leserinnen und Leser,

unglaubliche 40 Jahre ist es inzwischen her, dass ein deutscher Film erschütternde Einblicke in Berlins Drogenszene offenbarte: „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ erschien 1981 nach dem gleichnamigen Buch von Kai Hermann und Horst Rieck. Er erzählt die Lebensgeschichte der 14-Jährigen Christiane F., die durch Freunde in Kontakt mit Heroin kommt und schließlich beginnt, sich für die Finanzierung ihrer Sucht zur prostituieren.

Seinerzeit sorgte der Film für mächtig Wirbel, mitunter wegen der realistischen Darstellungen des Drogenkonsums. Das „Fixen“ wurde bis dato in dieser Form nie im deutschen Kino oder Fernsehen gezeigt – ebenso war die ungeschönte Inszenierung eines kalten Entzuges bis dahin einzigartig.

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Christiane F. wurde damals von der erst 15-Jährigen Natja Brunckhorst verkörpert. Der ebenfalls erst 15-Jährige Thomas Haustein (Detlef) trat nach dem Film nie wieder als Schauspieler in Erscheinung. Er wurde – ja, wirklich wahr – Sozialarbeiter und berät heute mitunter Menschen mit Drogenproblemen.

Warum wir Ihnen das alles erzählen? 40 Jahre später feiern die „Kinder vom Bahnhof Zoo“ ein Comeback – und zwar als Serie auf Amazon Prime. Ab dem 19. Februar geht es in acht Episoden zurück ins Westberlin der Siebzigerjahre. Dort versuchen die Hauptfiguren, den ständigen Stress mit der Spießergesellschaft durch Flucht in die großstädtische Partyszene und natürlich mit exzessivem Drogenkonsum abzustreifen.

Die „neue“ Christiane F. ist Jana McKinnon, inszeniert wurde die Serie durchweg von Philipp Kadelbach („Parfüm“). In weiteren Rollen spielen Michelangelo Fortuzzi, Lena Urzendowsky, Bruno Alexander, Lea Drinda und Jeremias Meyer. Der Trailer verspricht Szenen, die an Danny Boyles Junkiedrama „Trainspotting“ (1996) erinnern.

Ob wie im Original auch diesmal wieder David Bowie in der Serie zu hören sein wird, ist derweil noch nicht bekannt. Im Trailer zumindest taucht seine Musik nicht auf, versprochen wird aber ein Soundtrack, der immerhin von Bowie inspiriert sein soll.

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Die „Kinder vom Bahnhof Zoo“ sind allerdings nicht die einzige deutsche Serie, die uns in diesem Winter begleiten wird. Bei Netflix startet auch „Tribes of Europa“, ein sechsteiliger und ziemlich düsterer Blick in die Zukunft. Und wem das alles zu viel Drama ist, auf den warten im Februar glücklicherweise auch einige Liebesfilme, Thriller und Superhelden.

Eine Auswahl der wichtigsten neuen Produktionen finden Sie hier nun wieder, zusammengestellt von Ihrem Streamteam.

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Worauf wir uns freuen

Die deutsche Produktion „Tribes of Europa“: Düsterer Blick ins Jahre 2074

In "Tribes of Europa" (Netflix) geht es ins Jahr 2074. © Quelle: Gordon Timpen, Netflix

Schon schwer genug, sich heutzutage im Europa der 27 Staaten nicht in die Wolle zu kriegen. Die deutsche Netflix-Serie „Tribes of Europa“ wirft nun einen düsteren Blick in die Zukunft der Alten Welt. Die ist im Jahr 2074 in zahllose Kleinstländer zersplittert, in denen sich Stämme (engl. „tribes“) gegenseitig nicht das Schwarze unterm Fingernagel gönnen. Der Stamm der Origines, dem die Geschwister Liv (Henriette Confurius, „Das kalte Herz“) Kiano (Emilio Sakraya, „4 Blocks“) und Elja (David Ali Rashed, „Das perfekte Geheimnis“) angehören, verachtet Technik und lebt mit der Natur. Eines Tages legt ein Raumschiff der technikaffinen Atlantier eine Bruchlandung hin. An Bord ist der Cube, ein würfelförmiges Artefakt mit unheimlichen Kräften, das alle Mächte für sich beansprucht.

Eine ominöse Weltkatastrophe ist Ausgangspunkt dieser Serie, ein geheimnisvolles Ding ihr Treibmittel. Klingt jetzt nicht sonderlich originell, der Trailer aber hat was – erinnert im Look an „Die Tribute von Panem“ und die Historienserie „Barbaren“, und die letztgenannte, ebenfalls deutsche Serie hat erst im Vorjahr in den USA überraschend den Spitzenplatz außeramerikanisch produzierter Netflix-Serien eingenommen. Lassen wir uns überraschen, was „Tatort“-Regisseur und Drehbuchautor Philip Koch bei ihrem Ausflug in die Gefilde der Science-Fiction zu bieten haben.

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„Tribes of Europa“, ab 19. Februar bei Netflix, sechs Episoden, von Philip Koch, mit Henriette Confurius, Emilio Sakraya, David Ali Rashed. Hier geht‘s zum Trailer.

„Neues aus der Welt“: Zwei Heimatlose auf der Reise

Dass Tom Hanks noch nie einen Western gedreht hat, verwundert doch. Er wäre wie gemacht gewesen für alle die Guter-Westmann-Rollen, die in den großen Zeiten des Genres James Stewart gespielt hat (mit Ausnahme vielleicht von seiner unausgegorenen Schurkenrolle in John Fords „Zwei ritten zusammen“). Damit ist das Problem schon benannt: Mehr als zwei, drei große Filme pro Jahr verträgt das amerikanischste Filmgenre nicht mehr. Cops, Astronauten und Apokalypseüberlebende machen dem guten alten Cowboy schon lange die lange Nase.

Einer der diesjährigen (durch Corona verhinderten) Kinostarter ist Hanks‘ bei Netflix eingepreistes Wildwestfilmdebüt „Neues aus dem Westen“. Auch für den britischen Regisseur Paul Greengrass, der mit Hanks 2013 schon „Captain Phillips“ drehte und der zuletzt mit „Utoya, 22. Juli“ den Terroranschlag und Massenmord des Rechtsextremisten Anders Behring Breivik auf die Leinwand brachte, ist es die Westernpremiere. Erzählt wird die Geschichte des braven Captain Kidd, der fünf Jahre nach dem amerikanischen Bürgerkrieg ein Mädchen, das vom Stamm der Kiowa entführt wurde, auf einer Reise über Hunderte von Kilometern zu ihrem Onkel und ihrer Tante in die Zivilisation zurückbringen soll. Die Schwierigkeit: Das Mädchen will nicht. Wer Helena Zengel, jüngste „Lola“-Gewinnerin aller Zeiten, als schwererziehbares Kind im Nervenfresser „Systemsprenger“ gesehen hat, der weiß, was eine solche Verweigerungshaltung für Captain Kidd bedeuten könnte.

Die Adaption eines Romans von Paulette Jiles zeichnet zwei heimatlose Menschen auf der Suche nach einem Verbleib, der ihre Seele retten könnte. Der Film, mit dem sich „Neues aus der Welt“ messen muss, ist John Fords „Der schwarze Falke“ (1956), in dem ein hasserfüllter John Wayne seine Nichte drei Jahre nach dem Sezessionskrieg aus der Hand von Komantschen befreit. Prognose: Hanks und Zengel könnten – obwohl es auch für die zwölfjährige Berlinerin der erste Western ist – gleichauf ziehen.

„Neues aus der Welt“, ab 10. Februar bei Netflix, 118 Minuten, Regie: Paul Greengrass, mit Tom Hanks, Helena Zengel. Hier geht‘s zum Trailer.

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„Malcom & Marie“: Liebesgeschichte vom „Euphoria“-Macher

Zendaya und John David Washington im Netflix-Liebesdrama "Malcom & Marie". © Quelle: NETFLIX © 2021

„Dies ist keine Liebesgeschichte, dies ist die Geschichte der Liebe selbst“ – mit diesem betörenden und selbstbewussten Slogan wirbt der Netflix-Film „Malcolm & Marie“ um die Aufmerksamkeit der geneigten Streamer. Sam Levinson, Schöpfer der Highschool-Serie „Euphoria“, zeigt ein Paar, das sich an einem besonderen Abend besondere Wahrheiten erzählt. Frühere Beziehungen werden in dem Gespräch über das Wesen und die Untiefen der Liebe aus dem Tresor der Erinnerungen gezogen und drohen die „Liebe selbst“ zu vergiften. Manche Offenbarungen haben durchschlagende Wirkung und wäre besser verschwiegen geblieben.

Das Paar hat Klasse: Emmy-Gewinnerin Zendaya (sie erhielt den begehrtesten Fernsehpreis für die drogensüchtige Rue in „Euphoria“) ist Marie. Und John David Washington (Held in Christopher Nolans famosem, gehirnverbiegendem Sci-Fi-Epos „Tenet“ und in Spike Lees Rassismusdrama „BlacKkKlansman“) ist Malcolm. Und sonst gibt es niemanden, der von diesen beiden Liebenden, einander an den Nerven Zerrenden ablenken könnte. Ein Zwei-Personen-Kammerspiel in Schwarz-Weiß-Optik mit sinnlichen Bildern und jazziger Musik – einer jener Filme, die Netflix macht, um es dem Kino richtig zu zeigen.

„Malcolm & Marie“, ab 5. Februar bei Netflix, 106 Minuten, Regie: Sam Levinson, mit Zendaya, John David Washington. Hier geht‘s zum Trailer.

Das Stream-Team Was läuft bei den Streamingdiensten? Was lohnt sich wirklich? Die besten Serien- und Filmtipps für Netflix & Co. gibt‘s jetzt im RND-Newsletter „Stream-Team“ – jeden Monat neu.

„Big Sky“: Thriller-Serie mit Romanvorlage

Zu „Big Sky“ braucht man eigentlich nur einen Namen fallen zu lassen: David E. Kelley. Der Meister aus Massachusetts steckt hinter Serienklassikern wie „Picket Fences“ (1992–1996), „Ally McBeal“ (1997–2002), „Boston Legal“ (2004–2008) und „Big Little Lies“ (2017–2019). Welche Serien Sie von ihm nicht verpassen sollten, lesen Sie hier von A bis Z. Dass er sich auf subtile Spannungserzeugung versteht, hat er erst jüngst in der exquisiten Mordgeschichte „The Undoing“ mit Hugh Grant und Nicole Kidman bewiesen. Jetzt also „Big Sky“ – der Titel bezieht sich auf den monumentalen Himmel über Montana, die Serie basiert auf dem Roman „The Highway“ von C. J. Box (bislang nicht ins Deutsche übersetzt) und ist erneut im Thrillergenre angesiedelt.

Zwei Schwestern verschwinden darin im Land des weiten Himmels, die eine von beiden ist die Freundin von Justin, Sohn von Jenny und Cody Hoyt, eines entfremdeten Ermittlerpaars. Mit Codys aktuellem „Love Interest“ Cassie Dewell suchen sie nach den Mädchen, nur um bei ihren Nachforschungen in Truckerkreisen festzustellen, dass das Verbrechen, dem sie auf die Spur kommen, eine weit gewaltigere Dimension hat.

Auch die Darsteller ziehen: Kylie Bunbury, die die Cassie spielt, kennt man aus Serien wie der Huxley-Dystopie „Schöne neue Welt“ (2020) und dem Justizskandaldrama „When They See Us“ (2019). Ryan Philippe (Cody) hat sich mit seiner Figur des am Ende eben doch rassistischen Officers Hanson in Paul Haggis‘ oscargekürtem Episodenfilm „L.A. Crash“ (2004) für immer in die Riege der Sehenswerten gespielt. Und Katheryn Winnick (Jenny) war als Lagertha in „Vikings“ die Schildmaid aller Schildmaide. Mit diesem Trio will man’s gern mal versuchen.

„Big Sky“, ab 23. Februar bei Disney+, 16 Episoden, von David E Kelley, mit Ryan Philippe, Kylie Bunbury, Katheryn Winnick. Den Trailer finden Sie hier.

„Flora & Ulysses“: Ein ungewöhnlicher Superheld

„Ich bin der wiedergeborene Ulysses“, steht auf dem Zettel zu lesen, der in der uralten Schreibmaschine zu Hause bei der kleinen Flora Belle Buckman steckt. Geschrieben hat die Zeilen nicht etwa jener muskelbepackte König von Ithaka, der vor Tausenden von Jahren die List mit dem trojanischen Pferd ersann und danach ewig und drei Tage nach Hause brauchte, sondern ein mickriges Eichhörnchen, das nach seiner Errettung aus einem Staubsauger (der Marke Ulysses) Superkräfte besitzt. Ulysses ist stark, denkt wie ein Mensch, und wenn er nach einem längeren Flug landet, dann selbstverständlich in der coolen Faust-auf-den-Boden-Landepose von Superman, Batman und des kompletten Circus Marvel. Flora, seit der Scheidung ihrer Eltern von Sarkasmus befallen und leidenschaftlicher Fan des Comic-Alleskönners Mr. Blitz, ist begeistert und will ihren neuen Freund für immer behalten. Was bei ihrer Mutter nicht auf Gegenliebe stößt.

Regisseurin Lena Khan hat für Disney+ das Kinderbuch „Flora & Ulysses“ der Newbery-Medal-Trägerin Kate Dicamillo („Winn-Dixie“, „Despereaux“) verfilmt und schenkt uns mit Ulysses den wahrscheinlich ungewöhnlichsten Superhelden der Streamingsaison (wenn man von Marvels Scarlet Witch und Vision im Seifenoperland von „WandaVision“ mal absieht) und obendrein ein paar ungemein schräge und exzentrische Sidekicks. Im Trailer kommt Ulysses niedlich rüber – als Freund und emotionaler Lehrmeister, der Flora den Zorn aufs Leben austreiben muss. Die Behauptung, der Teufel sei ein Eichhörnchen“, dürfte jedenfalls nach diesem Film nicht mehr zu halten sein.

„Flora & Ulysses“, ab 19. Februar bei Disney+, Regie: Lena Khan, mit Matilda Lawler, Alyson Hannigan, Ben Schwartz. Hier geht‘s zum Trailer.

„To All The Boys: Always and forever“: Teenieromanze mit Herzenskomplikationen

Anna Cathcart, Lena Condor und Janel Parrish spielen in der Netflix-Teenieromanze „To all the Boys: Always and forever“ mit. © Quelle: KATIE YU/NETFLIX © 2021

„Ich kann’s nicht erwarten, dich zu sehen“, seufzt Lara Jean im Trailer, und sie strahlt dabei so sonnenhell übers ganze Gesicht, dass man unwillentlich mitzuseufzen beginnt (was einem sonst nie passiert). Und der zur baldigen Sichtung erwünschte Peter hat (jedenfalls im englischen Original) eine derart maskuline Zärtlicher-Werwolf-Stimme drauf, dass er damit auch jede Kreatur der Nacht spielen könnte. Mit dieser Eros-Raspel verrät er Lara Jean denn auch, worauf er sich am meisten bei der bevorstehenden gemeinsamen Collegezeit freut: „Nie mehr gute Nacht sagen zu müssen.“

Nach dem „New York Times“-Bestseller „Always and Forever, Lara Jean“, dem dritten Band von Jenny Hans auch auf Deutsch erschienenen „Lara Jean“-Romanen, sind Lana Condor („Deadly Class“) und Noah Centineo („Du wurdest getaggt“) wieder gemeinsam im RomCom-Genre unterwegs. In der Netflix-Teenieromanze „To All The Boys: Always and Forever“ wird es – das weiß, wer die Vorlagen kennt – einige Herzenskomplikationen geben, ob derer man vor allem die Heldin der Geschichte gelegentlich mal so richtig wachrütteln möchte.

Der erste Film war für Netflix 2018 ein Überraschungserfolg, mit der zweiten, ebenfalls überaus unterhaltsamen RomCom spätestens wurden die Hauptdarsteller im Vorjahr zu Stars. Und jetzt geht es ans rosarote Ende. Na ja, nicht ganz. Hochzeitsglocken und Babys für Peter und Lara Jean gibt es bis jetzt nur als Fanfiction.

„To All The Boys: Always and Forever“, ab 12. Februar bei Netflix, 109 Minuten, Regie: Michael Fimognari, mit Lana Condor, Noah Centineo, Janel Parrish. Hier geht‘s zum Trailer.

„The Map of Tiny Perfect Things“: „Und täglich grüßt das Murmeltier“ für Teenager

Der Wecker klingelte jeden Morgen um sechs, immer sangen Sonny und Cher ihr „I got You, Babe“ und der Wetteransager stellte bald fest, dass der neue Tag eine (fast) exakte Wiederholung des Vortags war – samt gleichbleibendem Datum. Die Zeitschleife war im Film mal was Besonderes, als in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ (1993) aus dem gehässigen Fernsehmann Phil Connors (Bill Murray) ein empathischer Zeitgenosse werden musste. Soundsooft durchlebte er den Murmeltiertag in Punxsutawney, bis das Ziel der Charakterverbesserung erreicht war und sich sogar Andie MacDowell in den vernetteten Miesepeter verliebte. Seither ist der „wiederholte Zeitabschnitt“ Treibmittel vieler Filme gewesen – von (Sci-fi-)Thrillern wie „Looper (2012), „Source Code“ (2011) und „Déjà vu“ (2006) bis hin zu Düster-Romantischem wie „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ (2017).

In Ian Samuels‘ („Sierra Burgess Is A Loser“) märchenhafter Amazon-Romanze „The Map of Tiny Perfect Things“ steckt der Teenager Mark (Kyle Allen) in einer Raum-Zeit-Schleife fest. Sein Ewigkeitstag ändert sich, als er an der Bibliothek auf Margaret (Kathryn Newton) trifft, die ebenfalls gefangen ist. Zunächst versuchen die beiden, die titelgebenden „winzigen perfekten Dinge“ auszumachen, um ihr Zeitgefängnis zu optimieren. Natürlich – das deutet der charmante Trailer an - wächst die Zuneigung. Und dann kommt’s wie immer bei Leuten die sich mehr als nur mögen: Sie wollen die Welt einreißen statt im öden Alltag feststecken, wo sich alles immer nur wiederholt. Und ab dann gilt, was einst Bluesröhre Eric Burdon sang: „We Gotta Get out of This Place!“

„The Map of Tiny Perfect Things“, ab 12. Februar bei Amazon Prime Video, Regie: Ian Samuels, mit Kathryn Newton, Kyle Allen, Josh Hamilton. Hier geht‘s zum Trailer.

„Roadkill“: Miniserie mit „Dr. House“-Star Hugh Laurie

Gab es je eine unausstehlichere Serienfigur als Dr. Gregory House? Wenn man lange darüber nachdenkt, fällt einem gewiss noch irgendwer Fieserer ein, aber spontan doch eher niemand. Hugh Laurie als Diagnostikgenie, das – auf seinen Stock gestützt – Leuten unnötigerweise unbequemste Wahrheiten ins Gesicht pfefferte, war schon ein erlesener Stinkstiefel. Der in Großbritannien und den USA gleichermaßen erfolgreiche Laurie spielt in der Miniserie „Roadkill“ den windigen, skrupellosen, intriganten und nur auf den eigenen Vorteil bedachten Justizminister Peter Laurence, einen Politiker, der in einer fiktiven coronafreien Post-Brexit-Welt macht, was er will, nach ungerechtfertigt gewonnenen Prozessen breiter grinst als ein sattgefressener Oger und der gewisse Medien auf seiner Seite hat, die – parteiisch – seine Sicht der Dinge in die Welt blasen. „Ich war immer ein Regelbrecher“, stellt Laurence sich im Trailer vor.

Einer, der mit Mord davonkäme, mit Meineid davonkommt, ein übermächtiger Macher, der alle Vorurteile gegenüber Politikern vervielfacht. Jeder in seinem Umfeld will Laurence leiden sehen, ihn an den Pranger stellen, sich rächen – so richtig will das aber nicht gelingen. Wer jetzt denkt, „Roadkill“ sei eine Einmannshow mit blassen Randfiguren, der unterschätzt gewiss die Schauspielkünste von Helen McCrory („Penny Dreadful“) oder Iain De Caestecker („Agents of S.H.I.E.L.D.“) oder die Talente von Serienmacher David Hare („Die Verschwörung“). Vier Folgen müssen dem Zerstörer Laurence und seinem Publikum genügen, vier ist eine treffliche Zahl, nach so vielen Jahren war auch für den Zerstörer Trump Sense. Merke: Man soll immer aufhören zu zerstören, wenn’s am schönsten ist.

„Roadkill“, ab 4. Februar bei Magenta TV, vier Episoden, von David Hare, Regie: Michael Keillor, mit Hugh Laurie, Helen McCrory, Sarah Greene. Den Trailer finden Sie hier.

„I care a lot“: Schwarze Betrügerkomödie

Macon Blair und Rosamund Pike sind in der Netflix-Produktion "I care a lot" zu sehen. © Quelle: Seacia Pavao / Netflix

„Fürsorge ist mein Job“, sagt Marla. Und „Cherry“ nennt sie ihre Opfer. Marla ist eine professionelle, gerichtlich anerkannte Betreuerin alter, alleinstehender und im besten Fall dementer Menschen. Und die jeweils neueste „Kirsche“ wird umgehend entsaftet, sprich: Marla reißt sich deren Vermögen unter den Nagel, ohne dass dies juristisch anfechtbar wäre. Die neueste Klientin aber, Jennifer Peterson, ist ein ganz besonderes Steinobst für Marla. Jennifer hat Geld und Besitz, dass einem schwindlig wird, und es gibt keinen Erben, der Marla dazwischengrätschen könnte.

Jennifers Blick im Trailer freilich verrät, dass mit ihr nicht gut Kirschen essen ist. Sie hat nicht vor, zu betreutem Wohnen überzuwechseln. Zähneknirschend hört sie sich Marlas Gesäusel in der Seniorenresidenz an. Und dann taucht plötzlich der ruchlose Gangster Roman auf. Und die Dinge beginnen, unschön zu werden für Marla in der schwarzen Komödie „I Care a Lot“. Aber auch gefesselt an einer Felsklippe will sie sich nicht geschlagen geben.

Drei, auf die man sich freut: Rosamund Pike („Gone Girl“) als Marla, Peter Dinklage („Game of Thrones“) als Roman mit einem wirklich bedrohlich wirkendem Knebelbart ausgestattet und Dianne Wiest (zwei Oscars, einer für Woody Allens „Hannah und ihre Schwestern“) als Jennifer. Und auch Regisseur J. Blakson hat einen gut. Er hat sich vor vier Jahren in der Miniserie „Gunpowder“ mit Kit Harington (Jon Schnee in „Game of Thrones“) zurück ins frühe 17. Jahrhundert begeben, um von Guy Fawkes zu erzählen und dem Versuch, den Westminster Palace in die Luft zu sprengen. Auch diesmal dürfte es explosiv werden.

„I Care a Lot“, ab 19. Februar bei Netflix, 118 Minuten, Regie: J. Blakeson, mit Rosamund Pike, Dianne Wiest, Peter Dinklage, Eiza González, Chris Messina. Hier können Sie sich den Trailer anschauen.

„Soulmates“: Science Fiction vom „Black Mirror“-Macher

Man datet diese, verlobt sich mit jenem, heiratet aus Zukunftsfurcht, wird unglücklich und ist im Handumdrehen wieder allein (oder alleinerziehend). Was, wenn es einen wissenschaftlichen Test gäbe, der „Soulmates“ ermittelt, der ideale Partnerschaften stiftet. Ein glückliches Zeitalter würde heraufdämmern, mit Paaren, bei denen auch der Mann beim Bingen von „Bridgerton“ mitseufzt oder die Frau begeistert von den „Star Wars“-Geschichten um den „Mandalorian“ ist.

Von dieser schönen neuen Welt erzählt die Amazon-Prime-Video-Serie „Soulmates“. In sechs Episoden, die in einer nahen Zukunft spielen, werden freilich auch weniger schöne Aspekte eines solchen Partnerschaftstests unter die Lupe genommen: Was, wenn sich bestehende Zweiergemeinschaften testen lassen, und feststellen, das sie ganz und gar nicht „füreinander gemacht“ sind? Was, wenn der „Seelengefährte“ bislang ungekannte Innenwelten wachruft, die man nicht kontrollieren kann? Was, wenn der perfekte Partner stirbt?

Science-Fiction trifft Emotion. Die Anthologieserie stammt aus der Werkstatt von William Bridges, der für Serienerfolge wie „Black Mirror“ und „Stranger Things“ steht. Versprochen werden völlig unterschiedliche Genres – Romanze, Comedy und sogar Horror. Unter den Mitwirkenden finden sich herausragende Darsteller wie Kingsley Ben-Adir (der Barack Obama aus „The Comey Rule“), Betsy Brandt („Breaking Bad“, „Masters of Sex“), Anna Wilson-Jones („Viktoria“) oder Bill Skarsgard (der Clown Pennywise aus den „Es“-Filmen). Der Trailer sieht überragend aus und man setzt offenbar auch große Hoffnungen in die Idee und ihre erzählerischen Möglichkeiten. Schon vor dem Start wurde eine zweite Staffel bestellt.

„Soulmates“, ab 8. Februar bei Amazon Prime Video, sechs Episoden, von William Bridges, mit Kingsley Ben-Adir, Betsy Brandt, Bill Skarsgard, Sonya Cassidy. Den Trailer finden Sie hier.

Was wir gesehen haben

Pandemie und Dämon – Stephen Kings „The Stand“ bei Amazon Prime

Die US-Miniserie "The Stand" nach einem Buch von Stephen King ist auf Amazon Prime Video (Starzplay) zu sehen. © Quelle: --/Starzplay/CBS/dpa

Die Menschheit geht durch ein Virus zugrunde, die Überlebenden streben einem Endkampf Gut gegen Böse entgegen. Starzplay hat aus Stephen Kings Roman „The Stand“ eine neunteilige Serie gemacht. Ein großartiges Ensemble kämpft in der Endzeitserie zu Jahresbeginn gegen zum Teil massive Erzählfehler an, findet Matthias Halbig.

Actionfilm „Asphalt Burning“ (Netflix): sinnfrei, aber unterhaltsam

Netflix zeigt im Actionfilm „Asphalt Burning“ die schnellen und furiosen Norweger. Streckenweise ist die sinnfreie Unterhaltung überraschend unterhaltsam, findet unser Kollege Ernst Corinth. Und Schlagerstar Wencke Myhre tritt in einer Gastrolle auf.

„Pieces of a Woman“ bei Netflix – ein totes Kind und die Folgen

Die Auftaktszene gehört zu den intensivsten in der jüngeren Filmgeschichte. Im Netflix-Drama „Pieces of a Woman“ geht eine Geburt schief, was auch die Beziehung des Elternpaars beeinträchtigt. Vanessa Kirby und Shia LeBeouf spielen die Hauptrollen in dem beklemmenden Film von Kornél Mundruczó. Stefan Stosch hat sich den Film angesehen.

Mit Met, Mut und Bildgewalt – zum Ende der Historienserie „Vikings“

Ende Blut, nicht alles Blut: Mit dem zweiten Teil der sechsten Staffel endet bei Amazon Prime der Historien-Fantasy-Mix „Vikings“. Die Söhne Ragnar Lothbroks gelangen zur Heldendämmerung, der coole Wikinger Ubbe entdeckt noch schnell Amerika. Im nächsten Jahr soll das Spin-off „Valhalla“ entstehen.

WandaVision bei Disney+ - Schon der Trailer ist rekordverdächtig

Das Marvel-Cinematic-Universe auf Speed? Die ersten Folgen von „WandaVision“ sind eine wilde Mischung aus Superheldenspektakel und „Hoppla, Lucy“-Sitcom im Wandel der Zeit. Dazu kommt ein Schuss Mystery – denn ähnlich wie in Peter Weirs Kultfilm „The Truman Show“ (1998) stimmt mit der idyllischen Wirklichkeit, die um X-Men-Fiesling Magnetos Tochter Wanda (Elizabeth Olsen) und ihrem Gatten Android Vision (Paul Bettany) herrscht, irgendetwas nicht. Der erste Trailer hatte binnen 24 Stunden plattformübergreifend 53 Millionen Aufrufe. Das war Rekord. Nicht ganz zu Unrecht, findet Matthias Halbig.

Dritte „Charité“-Staffel: viele Klischees und zwei überragende Hauptdarstellerinnen

Wie in den zwei Staffeln zuvor bleibt die ARD-Serie „Charité“ bei aller Kulissenschieberei oft künstlich und klischeehaft, meint Jan Freitag. Lichtblicke sind die Hauptdarstellerinnen Nina Kunzendorf und Nina Gummich. Die Handlung macht erneut einen Zeitsprung – ins Berlin der 60er-Jahre.

„Star Trek: Lower Decks“ – Wer hat nicht von Spock gehört?

Ganz unten im Schiffsbauch, nahe bei den Duschen, schlafen die Offiziersanwärter der U.S.S. Cerritos. In der Trickfilmserie „Star Wars: Lower Decks“ erleben unbedeutende Leute auf einem unbedeutenden Schiff seltsame Dinge. Das ist stellenweise komisch, ohne parodistisch aufblühen zu dürfen, findet Matthias Halbig.

„Lupin“ – Omar Sy als Meistergauner bei Netflix

In dieser Netflix-Serie gibt es allerhand: Eleganz, Intelligenz, Action und blutige Nasen. In „Lupin“ übernimmt ein Trickbetrüger die Methoden eines Meisterganoven der Literatur. Omar Sy will als Assane Diop ein Unrecht rächen, das sein Vater einst erlitt. Martin Schwickert hat reingeschaut. Übrigens: Noch für dieses Jahr hat Netflix eine zweite Staffel angekündigt. Die fünf Folgen sollen im Sommer zu sehen sein.

Was bleibt und was vergeht: der Netflix-Film „Die Ausgrabung“

Was bleibt und was vergeht: Der Historienfilm „Die Ausgrabung“ ist bei Netflix abrufbar. Das Drama mit Ralph Fiennes und Carey Mulligan ist von Melancholie durchzogen. Ein wunderbar altmodischer Film wie dieser ist im Kino kaum mehr zu finden, meint Stefan Stosch.

Was uns interessiert

Als unsere Gegenwart Science-Fiction war: Diese Filme spielen im Jahr 2021

Immer wieder haben sich Filmemacher getraut, ihre Sci-Fi-Szenarien zu datieren. Einige Filme spielen auch im Jahr 2021 – unter anderem der 90er-Jahre-Action-Thriller „Johnny Mnemonic“. Ein Faktencheck früherer Sci-Fi-Szenarien, die das Heute beschreiben.

„Game of Thrones“ – Prequel-Serie über den „Heckenritter“ in Planung

Der amerikanische Sender HBO will verstärkt vom anhaltenden Ruhm seiner Fantasyserie „Game of Thrones“ profitieren. Eine Serie über die Abenteuer des „Heckenritters von Westeros“ befindet sich offenbar in einem frühen Entwicklungsstadium. Fans hofften schon lange auf die Verfilmung der drei Novellen von George R. R. Martin, die 90 Jahre vor „Game of Thrones“ spielen.

„The First Lady“: Michelle Pfeiffer spielt Betty Ford in neuer Serie

In der neuen Serie „The First Lady“ werden das Privatleben und die politische Rolle einflussreicher Präsidentengattinnen der USA gezeigt. In der ersten Folge soll Elena Roosevelt porträtiert werden. Betty Ford, die von 1974 bis 1977 an der Seite von Gerald Ford die First Lady war, wird von Michelle Pfeiffer gespielt.

Netflix-Hitserie „Bridgerton“ bekommt zweite Staffel

„Gossip Girl“ trifft Jane Austen: Die Netflix-Historienserie „Bridgerton“ hat sich zum absoluten Hit entwickelt, 82 Millionen Haushalte haben die Serie in 28 Tagen gesehen - Rekord! Jetzt gibt es gute Nachrichten für Fans. Es wird eine zweite Staffel geben, die ab dem Frühjahr gedreht werden soll.

Lisa Kudrow über „Friends“-Reunion: Erste Szenen sind gedreht

Der Drehstart für ein Special der Kultserie „Friends“ wurde coronabedingt immer wieder verschoben. „Phoebe“-Darstellerin Lisa Kudrow verrät nun: Die ersten Szenen sind bereits im Kasten. Die Schauspieler seien in dem Special außerdem größtenteils auf sich gestellt: Es gibt kein festes Drehbuch.

Woran wir uns gern erinnern

Ein absoluter Serien-Klassiker: Vor 20 Jahren startete "Six Feet Under". © Quelle: picture-alliance / dpa

Vor 20 Jahren startete „Six Feet Under“ – eine Serie, in der sich alles um den Tod dreht. Zuallererst stirbt Bestattungsunternehmer Nathaniel Fisher (Richard Jenkins) und hinterlässt seine Firma den Söhnen Nate (Peter Krause) und David (Michael C. Hall). Von da an beginnt jede Folge mit einem Todesfall, der für die Hauptfiguren der Serie jedes Mal skurrile, tragische oder surreale Momente mit sich bringt.

Unser Kollege Jan Freitag erinnert sich an den beliebten Serienklassiker und bezeichnet ihn in seinem Text gar als „beste Dramaserie aller Zeiten“. Für ihn machte HBO das Fernsehen 2001 endgültig zum neuen Kino – mit Figuren von einzigartiger Wandlungsfähigkeit, zum Guten wie zum Schlechten und zurück.

Fun Facts, die uns gefallen

Haben Sie schon mal von Mandyville gehört? Klingt wie ein verträumtes kleines Örtchen, irgendwo in den USA. Tatsächlich gibt es diesen Ort aber gar nicht – er ist vielmehr eine Fiktion, erdacht von begeisterten Serienfans, irgendwann Anfang der 2000er-Jahre.

Zu dieser Zeit lief ziemlich erfolgreich „The West Wing“, eine Dramaserie von Aaron Sorkin, die humoristisch den Arbeitsalltag des US-Präsidenten und seiner engen Berater darstellte. In 22 Episoden der ersten Staffel war auch die Medienberaterin Mandy zu sehen, dargestellt von Moira Kelly.

Nach der ersten Staffel jedoch schieden Kelly und ihre Figur aus. Das ist zunächst einmal nichts Ungewöhnliches – ungewöhnlich ist jedoch der Umgang der Serienmacher mit der neuen Situation: Über Mandy wurde nämlich fortan in der gesamten Serie kein einziges Wort mehr verloren. Es blieb völlig unklar, wo Mandy plötzlich war, wohin sie ging und was mit ihr geschah.

Fans der Serie ließ das nicht los. Sie suchten sich später selbst eine schlüssige Erklärung, was eigentlich mit Mandy passiert ist. Im Netz verbreitete sich die Theorie, sie sei nach Mandyville gegangen – einem mystischen Ort, den es gar nicht gibt.

Seither hat sich die Bezeichnung Mandyville bei Serienfans auch für andere Produktionen etabliert. Immer dann, wenn Charaktere ohne Erklärung eine Serie verlassen, befinden sie sich in Mandyville. Dazu zählen beispielsweise Stella Bonasera („CSI: New York“), Lisa Cuddy („House“), Elliot Stabler ()Law & Order: Special Victims Unit“) oder auch Cat Grant („Lois & Clark: The New Adventures of Superman“).

Was wir hinter den Kulissen erleben

Kaum Regeln, viel Urlaub: Wie es ist, bei Netflix zu arbeiten

Netflix ist offenbar nicht nur bei Streamingfans beliebt – sondern auch bei seinen eigenen Mitarbeitern. © Quelle: Alexander Heinl/dpa

Netflix ist nicht nur ein beliebter Streamingdienst, sondern auch ein beliebter Arbeitgeber. Mitarbeiter des Unternehmens gelten als besonders glücklich, der Management-Stil als hochmodern. Doch es gibt auch einige Knackpunkte. Matthias Schwarzer hat sich das mal genauer angeschaut.

„Cobra Kai“-Star Ralph Macchio: „Es war so, als wären nur fünf Minuten vergangen“

Mit „Cobra Kai“ knüpft „Karate Kid“-Star Ralph Macchio bei Youtube an die Erfolge des Kultfims aus dem Jahr 1984 an. Kürzlich startete die neue Staffel bei Netflix, dabei gab es ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten, wie Macchio verrät. Der 59-Jährige ist stolz, dass bei jungen Fans auch die alten „Karate Kid“-Filme plötzlich wieder hoch im Kurs stehen.

Und nun: fröhliches Streamen! Viel Spaß mit den Serien und Filmen wünscht Ihnen das Stream-Team: Matthias Halbig, Lena Obschinsky, Matthias Schwarzer und Imre Grimm.

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