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Spaces: Twitter startet Konkurrenzprogramm für Clubhouse

Die Audiounterhaltungen bei Twitter Spaces sind ähnlich wie bei Clubhouse angeordnet.

Bisher lief Spaces bei Twitter nur im Testmodus – doch startet der Kurznachrichtendienst nun mit seiner Audioerweiterung Spaces. Und will damit zur App Clubhouse aufholen, die zu Beginn des Jahres für einen Hype in der Medienbranche gesorgt hat. Bei Spaces können sich Nutzer, ebenso wie bei Clubhouse, in digitalen Räumen treffen und dort miteinander sprechen. Statt auf wenige Zeichen setzt der Kurznachrichtendienst auf Liveaudiounterhaltungen. „Spaces wird in den kommenden Wochen für alle Nutzer auf iOS und Android verfügbar sein“, schreibt Twitter in einer Mitteilung. Konkurrent Clubhouse war bisher vor allem auf dem iPhone verfügbar.

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Blumig formuliert Twitter das Konzept in der Mitteilung so: „Mit Twitter Spaces können die Leute jetzt Liveaudiokonversationen hosten und anhören. Spaces erweckt die Timelines zum Leben, indem es Nutzer mit anderen Menschen verbindet, um Liveaudiounterhaltungen über das zu führen, was sie interessiert.“ Nun ist auch klar, welche Funktionen im bereits angekündigten Twitter-Audiodienst zu finden sind.

Lila Sprechblase zeigt Livetalk an

So soll bei einem Nutzer, der einen Space gestartet hat oder in diesem spricht, eine lila Sprechblase oben in seiner Timeline angezeigt werden, solange er live ist. Außerdem kann er Untertitel einschalten, sodass auch im Space nachzulesen ist, was er sagt. Damit hebt sich Twitter von Clubhouse ab: Denn durch die Untertitel können die Unterhaltungen auch längerfristig erhalten bleiben.

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Clubhouse-Hype: Was steckt hinter der Social-Audio-App?

Über Nacht zur Nummer eins im App-Store: Die Social-Audio-Anwendung setzt dabei einzig auf Gespräche, ohne Likes, Kommentare oder Kamera. Und kreiert einen Hype.

Dazu ist Twitter mit Twitter Spaces verbunden: Der Space kann in der eigenen Timeline geteilt oder angeheftet werden, damit die Follower an der Unterhaltung teilnehmen.

Gastgeber haben wie bei Clubhouse die Hoheit über die Unterhaltung: Sie erteilen das Wort und können Sprechern das Mikrofon im digitalen Raum wegnehmen, Sprecher stummschalten oder sie ganz aus dem Space werfen. Doch auch andere Nutzer in dem Space können Sprecher melden oder blockieren, wenn diese sich nicht entsprechend der Twitter-Richtlinien verhalten.

Spaces können auch getwittert werden

Nutzer können sich auch einfach als Zuhörer in die digitalen Unterhaltungen einschalten. Wenn sie selbst zu Wort kommen möchten, können sie eine Wortmeldung anfordern – ähnlich wie bei vielen digitalen Konferenzen. Außerdem können sie per Emojis auf Gehörtes reagieren oder auch den Space wieder auf dem eigenen Twitter-Account per Tweet oder Direktnachricht bewerben.

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Bisher konnten ausgewählte Personen bereits Twitter Spaces testen. Nun soll es für alle Nutzer zugänglich gemacht werden. Um bei Spaces teilzunehmen, ist keine eigene App nötig – die Audiofunktion ist bereits in der Twitter-App integriert. Mit Spaces erweitert Twitter sein Repertoire – von 280 Zeichen hin zu einem umfangreichen Repertoire.

RND/goe

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