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„Ich kann grad nicht“: Joris lässt seinen „Sing meinen Song“-Auftritt fast platzen

  • „Ich werde wahrscheinlich weinen die ganze Zeit“, vermutet Mighty-Oaks-Frontman Ian Hooper zu Beginn der „Sing meinen Song“-Folge, die ihm gewidmet ist.
  • Ungefähr so kommt es dann auch, doch er ist nicht derjenige, der in der Vox-Show die meisten Tränen vergießt.
  • Joris nimmt die Familiengeschichte von Ian Hooper so mit, dass er seinen Auftritt fast platzen lässt.
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Emotional geht es oft zu in der Vox-Show „Sing meinen Song“. Doch dass ein Sänger sich außerstande sieht aufzutreten, ist doch eher die Ausnahme. So allerdings ging es Popstar Joris (31) in der Folge, die Ian Hooper (34) gewidmet war, dem Sänger der Folkband Mighty Oaks. Zu sehr hatte Joris die Geschichte mitgenommen, die Ian kurz vor seinem geplanten Auftritt erzählt hatte und bei der alle in der Runde die Taschentücher zückten.

Dabei war die Show zunächst fröhlich gestartet – sowohl Nuras (32) dynamische Version von „Call Me A Friend“ als auch Gentlemans (46) Reggae-Interpretation des größten Mighty-Oaks-Hits „Brother“ waren herrlich tanzbar und rissen selbst Tanzmuffel Hooper vom Sitz. Dann aber wurde es ernst, denn Gastgeber Johannes Oerding (39) fragte den Star des Abends, wann er sich endgültig für eine Musikerkarriere entschieden habe. Eine vermeintlich harmlose Frage, doch Ian Hooper traf sie offenbar direkt ins Herz, er musste merklich schlucken. Seine irische Mutter sei einst aus einem „Land voller Musiker“ gekommen, holte er aus, zumeist aber seien diese „superarm“ gewesen. Ein solches Schicksal habe seine Mutter ihm ersparen wollen und darauf bestanden, dass er „was Anständiges“ mache.

„Sing meinen Song“: Ian Hoopers Beichte ist zu viel für Joris

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Ein Wunsch, dem der gebürtige US-Amerikaner weitgehend nachkam, er sei gut in der Schule gewesen, habe schließlich Politik studiert und im Bundestag gearbeitet, bis seine Mutter an Krebs erkrankte, er alles hinschmiss und von Deutschland zurück nach Seattle zog, um ihr nah zu sein – und um ihren Segen für seinen großen Traum zu bekommen: „Mama, ich werde Musiker“, habe er ihr am Sterbebett gesagt und sie habe geantwortet: „Dann mach es richtig!“ Schon an dieser Stelle hatten alle Anwesenden Tränen in den Augen. Als Hooper dann noch erzählte, wie sehr er darunter litt, im Moment ihres Todes nicht bei ihr gewesen zu sein, weil er gerade dabei war, ihr eine neue Morphiumflasche zu besorgen, nahm das vor allem Joris mit.

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Wie seine Mutter hieß, wollte Oerding von Hooper wissen, um zum gleichnamigen Song „Aileen“ überzuleiten: „Ich weiß, dass den heute Abend auch jemand singt!“ Dieser Jemand war Joris. Als er den Titel ausgesucht hatte, war ihm die Hintergrundstory allerdings nicht klar gewesen. Jetzt sah er sich außerstande aufzutreten: „Ich kann auf jeden Fall grad echt nicht singen, Mann“, schluchzte er und Johannes Oerding verstand: „Dann lass uns mal bitte ganz kurz eine Pause machen.“

„Er wird in meinem Leben sein, bis ich sterbe“

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„Krass empathisch“ empfand Hooper den Popstar, den er erst einmal in den Arm nahm, um ihn zu beruhigen. Stefanie Heinzmann wiederum versuchte mit ihrer positiven Art, Joris daran zu erinnern, dass er Hooper mit seinem Song auch eine Freude machen würde, und schließlich wagte sich Joris doch auf die Bühne, sang eine berührende Version des Liedes und brach danach gleich noch einmal in Tränen aus. Hooper, der Joris erst mit Beginn der „Sing meinen Song“-Dreharbeiten kennengelernt hatte, war sicher: „Er wird in meinem Leben sein, bis ich sterbe.“

Auf die melancholische Stimmung folgte ein harter Cut, der allerdings von allen begrüßt wurde. DJ Bobo machte aus der Ballade „Storm“ eine poppige 80er-Jahre-Nummer, danach trat Ian Hooper selbst mit seiner Band Mighty Oaks und dem neuen Song „Forever“ auf. Alles in allem war die Stimmung wieder gelöst, als mit dem von Johannes Oerding gewählten Song „When I Dream I See“ noch einmal das Thema Mutter zur Sprache kam, denn eben jener begegnet Ian Hooper nach ihrem Tod häufig in seinen Träumen, und darum gehe es in dem Lied. Oerding übertrug die Textzeilen gekonnt ins Deutsche und rührte Hooper damit erneut, bevor Stefanie Heinzmann schließlich mit einer energiegeladenen „Forget Tomorrow“-Version den Abend beschloss.

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Die Gitalele für den „Song des Abends“ wollte Hooper am liebsten gar nicht übergeben, doch schließlich gab er sie Gentleman, nicht ohne zu betonen: „Du bist kein klarer Sieger.“ Klar, dass diese Ansage für ordentlich Lacher sorgte und damit den traurig-schönen Abend doch noch zu einem fröhlichen Ende führte.

RND/Teleschau

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