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  • Show: Carolin Kebekus aufs Neue zu #MeToo-Debatte - „einer der bescheuertsten Vorwürfe“

#MeToo-Debatte: Carolin Kebekus räumt mit einem „der bescheuertsten Vorwürfe“ auf

  • Die Komikerin Carolin Kebekus thematisiert in ihrer Sendung erneut das Thema #MeToo.
  • Am Donnerstagabend will sie mit einem „der bescheuertsten Vorwürfe“ überhaupt aufräumen.
  • Es geht um die Behauptung, Frauen würden Fälle sexualisierter Gewalt für ihre eigene Karriere nutzen.
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Köln. Carolin Kebekus räumt in ihrer Fernsehshow mit der Behauptung auf, Frauen würden Fälle sexualisierter Gewalt für ihre eigene Karriere benutzen. Die Komikerin hat dafür einen doppelbödigen Film aufgenommen, der am Donnerstagabend in der „Carolin Kebekus Show“ im Ersten zu sehen sein soll, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. „Lassen sie sich entführen in das kranke Gehirn von kranken Menschen, die sich eine kranke Welt wie diese vorstellen“, heißt es am Anfang des Clips.

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„Einer der bescheuertsten Vorwürfe überhaupt“

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Die 41-jährige Kebekus spielt darin eine Agentur-Chefin, die ihren Klientinnen - etwa Schauspielerinnen - eine große Karriere in Aussicht stellt. Die Methode: Sie sollen bekannte Männer öffentlich eines Übergriffs beschuldigen. „Talent braucht kein Mensch. Oder besser gesagt: keine Frau. Der einzige Karriere-Boost für eine Frau ist immer noch der persönliche Übergriff“, erklärt sie. Eine belästigte Frau, die sei natürlich gleich viel interessanter. „Sie bekommt Aufmerksamkeit, Rollen, Preise“, behauptet Kebekus. Das Ganze gipfelt in einer wunderlichen Preisverleihung zur „Goldenen Aubergine“.

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Der bizarre Film soll zeigen, wie absurd die Theorie ist, Frauen würden sexuelle Übergriffe für den eigenen Ruhm nutzen. Das sei einer „der bescheuertsten Vorwürfe“ überhaupt, erklärt Kebekus zu dem Beitrag in der Sendung. Sie könne das nicht mehr hören. „Wo und wann zur Hölle, hat sowas je funktioniert? Welche Frau auf der Welt hat bitte jemals als Opfer Karriere gemacht?“, fragt sie. Die Komikerin hat sich bereits mehrfach pointiert in die #MeToo-Debatte eingeschaltet.

RND/dpa

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