„Sesamstraße“: US-Außenminister Blinken spricht mit seinem Freund Grobi

  • Was macht eigentlich so ein Außenminister und wie könnte man das Kindern erklären?
  • Die Macher der „Sesamstraße“ hatten eine Idee: Monster Grobi stellte US-Außenminister Antony Blinken den Flüchtlingskindern Noor und Aziz vor.
  • „Alle Kinder, überall, verdienen eine sichere und fröhliche Kindheit, voller Spiel und Lernen“, betonte Blinken.
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Die ganz große Außenpolitik, aufbereitet fürs Kinderzimmer: Für US-Außenminister Antony Blinken gehören Videoschalten ganz selbstverständlich zum Job, doch diese wird ihm besonders im Gedächtnis bleiben. Blinken war zum zweiten Mal in der „Sesamstraße“ zu Gast und sprach mit Grobi - im englischen Original heißt er Grover - über seine Arbeit als Außenminister.

Ein Video des ungewöhnlichen Gesprächs mit seinem „Freund Grobi“, wie er schrieb, veröffentlichte der Politiker über seinen Twitter-Account. „Ich treffe Leute aus der ganzen Welt und sehe, wo sie leben“, wusste Blinken der blauen Puppe zu berichten. Er würde die Vereinigten Staaten überall auf der Welt repräsentieren.

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„Das klingt nach Spaß“, findet Grobi. Blinken entgegnet, dass es zwar manchmal Spaß mache, doch er auch Menschen in harten Situationen treffe. Dies spannte den Bogen zu zwei weiteren zugeschalteten Puppen: den sechsjährigen Zwillingen Noor und Aziz. Die beiden wurden vorgestellt als junge Geflüchtete aus der Volksgruppe der Rohingya.

„Alle Kinder, überall, verdienen eine sichere und fröhliche Kindheit“

Die Idee: Noor und Aziz sollen Kindern in Flüchtlingslagern in Bangladesch das Lernen erleichtern. Antony Blinken erklärte, er treffe manchmal auch Menschen, die ihre Heimat verlassen müssten, da sie nicht mehr sicher sei. „Wir mussten unser zu Hause verlassen“, bestätigt Aziz dem Politiker der Demokratischen Partei.

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Die kleine Noor erklärt, wie froh sie sei, Freunde wie Grobi gefunden zu haben: „Auch wenn wir weit wegwohnen, haben wir so viel gemeinsam.“ Grobi stimmt zu: „Das stimmt. Wir lieben es alle zu spielen.“ Aziz fügt hinzu: „Und wir lieben es alle zu lernen.“ Außerdem seien Familie und Freunde wichtig. Auch US-Außenminister Blinker hatte noch etwas loszuwerden: „Alle Kinder, überall, verdienen eine sichere und fröhliche Kindheit, voller Spiel und Lernen.“

Bereits 2016 hatte Blinken einen Auftritt in der Sesamstraße, damals war er noch Vizeaußenminister der USA. Vor fünf Jahren hatte er für das blaue Monster Informationen über die Vereinten Nationen im Gepäck und Grobi erklärt, worum es bei der UN überhaupt geht.

RND/Teleschau

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