Serien-Aus: “Lindenstraßen”-Mitarbeiter verlieren vor Arbeitsgericht

  • Im März 2020 sollen die letzten Folgen der “Lindenstraße” ausgestrahlt werden.
  • Mitarbeiter der Produktionsfirma verlieren dann ihren Arbeitsplatz.
  • Gegen ihre Kündigung hatten sie geklagt - ohne Erfolg.
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Köln. Mehrere Mitarbeiter des Filmteams der ARD-Serie "Lindenstraße" haben Prozesse gegen ihre Kündigung vor dem Kölner Arbeitsgericht verloren. Das teilte das Gericht am Freitag mit. Das Ende der "Lindenstraße" ist beschlossene Sache. Die letzten Folgen sollen im März 2020 ausgestrahlt werden.

Insgesamt hätten elf Mitarbeiter der Produktionsfirma gegen ihre Kündigung geklagt. Die Kläger hatten argumentiert, die Kündigung sei unwirksam, weil die Arbeitgeberin ihrer Kenntnis nach im kommenden Jahr eine andere Serie produzieren werde. Außerdem seien die Befristungen ihrer Arbeitsverhältnisse unwirksam.

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In seinen jungen Jahren – 1990 bis 1992 – spielte Til Schweiger den Soldaten Jo Zenker in der „Lindenstraße“, den großen Bruder von Iffi und Valerie. Heute gehört er zu den bekanntesten Schauspielern und Drehbuchautoren Deutschlands.
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Keine Ersatz-Arbeitsplätze

Die ersten vier Klagen hätten keinen Erfolg gehabt, teilte das Gericht mit. Dabei habe das Gericht die Frage der Befristungen offengelassen. Da die Produktion der "Lindenstraße" eingestellt werde, könnten die Mitarbeiter nicht weiter beschäftigt werden (Az.: 2 Ca 2698/19).

Die Arbeitsverträge seien mit der Produktion der Serie verknüpft. Freie Ersatz-Arbeitsplätze hätten nicht zur Verfügung gestanden. Gegen die Urteile kann Berufung vor dem Landesarbeitsgericht Köln eingelegt werden.

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RND/dpa/msc

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