Serie zum Kultroman: Netflix verkündet Starttermin von „Die Welle“

  • Der Roman „Die Welle“ sowie die Verfilmung mit Jürgen Vogel waren riesige Erfolge.
  • Ab dem 1. November zeigt Netflix eine modernere Fassung des Jugendbuchklassikers.
  • Die Serie ist allerdings kein klassisches Remake.
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Amsterdam. Von Streamingfans wird diese Produktion schon sehnsüchtig erwartet: Die Serienversion des Jugendbuchklassikers „Die Welle“. Jetzt hat Netflix einen Ausstrahlungstermin bekannt gegeben. Und der ist schon ganz bald: Die Produktion läuft ab dem 1. November beim Streamingdienst.

In „Wir sind die Welle“ wird eine neue Geschichte aus Perspektive einiger Teenager erzählt. Es ist also keine Eins-zu-eins-Adaption der Originalhandlung, sondern von dieser nur „frei inspiriert“, wie Netflix erklärt. Das habe auch damit zu tun, dass die Interessen der Jugendlichen heute andere seien.

„Die Welle“ wird modernisiert

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„Welche Themen sind heute relevant? Wofür gehen junge Menschen heute auf die Barrikaden? Unsere ‚Welle‘ fokussiert sich auf eine Jugendbewegung getrieben von Idealismus und dem Wunsch, an den bestehenden Verhältnissen etwas zu ändern“, erklärt Regisseurin Anca Miruna Lazarescu ihre Herangehensweise an die Serie. Co-Regisseur Mark Monheim ergänzt: „‚Wir sind die Welle‘ ist jung, aufregend und temporeich. Uns ist wichtig, dass die Serie hochaktuelle Themen mit spannender Unterhaltung verknüpft.”

Die Teenager wollten ihre Wut auf gesellschaftliche Missstände „nicht mehr herunterschlucken“, heißt es in einer Presseinformation. Angeführt werden sie von einem neuen, geheimnisvollen Mitschüler, der einen Traum von einer besseren Zukunft verfolgt. Was als idealistischer und spielerischer Aufstand gegen das Establishment beginnt, bekommt – ähnlich wie im Original – ganz bald eine bedrohliche Eigendynamik.

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Netflix zeigt ab dem 1. November „Wir sind die Welle“. © Quelle: Netflix
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Serie löst sich vom Schulexperiment

Executive Producer Dennis Gansel: „‚Die Welle‘ hat vor zehn Jahren einen Nerv in der Gesellschaft getroffen, mit dem sich nicht nur viele Jugendliche stark identifizieren konnten. Uns war es damals wie heute wichtig, Bezug auf brisante Strömungen in der Gesellschaft zu nehmen, die wir alle spüren. Deshalb finde ich den Ansatz einer Gruppe von Außenseitern, die die Welt, wie sie ist, nicht mehr hinnehmen wollen, so spannend. Wir lösen uns vom Schulexperiment und thematisieren die drängenden Fragen und auch den zunehmenden Widerstand von Jugendlichen, die weltweit die bestehenden Werte infrage stellen. In welcher Welt wollen wir leben? Und was, wenn die Generation, die an der Macht ist, nicht in der Lage ist, zu handeln?“

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Zunächst sind sechs Folgen der neuen Produktion zu sehen. Produziert werden sie von Autor Jan Berger, Executive Producer Dennis Gansel sowie dem Regieduo Anca Miruna Lazarescu und Mark Monheim.

Als die neuen Gesichter der Welle werden Luise Befort, Ludwig Simon, Michelle Barthel, Daniel Friedl und Mohamed Issa zu sehen sein. Weitere Darsteller sind Milena Tscharntke, Leon Seidel, Bela Lenz, Robert Schupp, Stephan Grossmann, Kristin Hunold, Sarah Mahita, Luis Pintsch, Bianca Hein, Christian Erdmann. Die Drehbücher entstanden unter Jan Berger und den Autoren Ipek Zübert, Kai Hafemeister und Thorsten Wettcke.

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RND/msc

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