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Schöpferinnen der „Masked Singer“-Kostüme: „Es ist keine Märchenwerkstatt“

  • Es ist harte Arbeit, sagen die Schöpferinnen der Kostüme Pro-Sieben-Rateshow „The Masked Singer“.
  • Alexandra Brandner und Marianne Meinl haben für ihr Wirken bereits gleich zwei Deutsche Fernsehpreise bekommen.
  • „Wir werden angefragt, wenn andere nicht mehr weiter wissen“, sagt Brandner.
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Mühldorf am Inn. Die Schöpferinnen der fantasievollen Kostüme für die Pro-Sieben-Rateshow „The Masked Singer“ haben auch nach dem Start der neuen Staffel mit Fernseh- und Musikproduktionen alle Hände voll zu tun. „Wir sind ausgebucht“, sagt die Kostümbildnerin Alexandra Brandner aus dem oberbayerischen Mühldorf am Inn, die mit der Wiener Maskenbauerin Marianne Meinl das Outfit für die singenden Promis gebaut hat. Die genauen Projekte bleiben allerdings geheim.

Im Juni hatte „The Masked Singer“ gleich zwei Deutsche Fernsehpreise bekommen - einer ging an Brandner und Meinl für „Die beste Ausstattung Unterhaltung“. Brandner arbeitete bereits mit Stars wie Plácido Domingo, Anna Netrebko, Ben Becker und Richard Lugner. Meinl ist bei Theaterproduktionen weit über Wiens Grenzen hinaus gefragt.

„Wenn andere nicht mehr weiter wissen“

„Wir sind Möglichmacher und setzen um, was uns vorgegeben wird“, sagt Meinl, und Brandner ergänzt: „Wir werden angefragt, wenn andere nicht mehr weiter wissen.“ Drei Meter hohe Figuren, Fantasiewesen, Tiergestalten - dabei müssen die Träger atmen, sehen und wie bei „The Masked Singer“ auch singen können: Die Herausforderungen sind groß, gerade unter Corona-Bedingungen. „Es ist keine Märchenwerkstatt“, sagt Brandner. Vielmehr sei es harte Arbeit. Wegen Corona hätten viele Zulieferer aufgeben müssen. „Das heißt: Noch mehr selber machen, noch flexibler sein, noch schneller sein.“

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Im Hinterkopf sei auch die nächste Staffel „The Masked Singer“, die im nächsten Frühjahr starten soll. „Wir würden uns freuen, wenn wir wieder dabei sind“, sagt Brandner.

RND/dpa

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