Aussetzer bei “Schlag den Star”: Das sagen Lilly Becker, Sylvie Meis und Elton

  • Ein unbedachter Kommentar von Ron Ringguth zu George Floyd sorgte in der Pro7-Sendung “Schlag den Star” für einen Eklat.
  • Lilly Becker sagte, über Black Lives Matter mache man keine Witze.
  • Moderator Elton bezeichnete den Spruch seines Kollegen als No-Go: So was könne man nicht machen.
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Köln. Einen Tag nach dem Eklat um Kommentator Ron Ringguth in der Pro7-Sendung “Schlag den Star” haben sich auch die drei Stars des Formats zu Wort gemeldet. Vor allem Moderator Elton fand in einer Instagram-Runde deutliche Worte.

“Das, was er gesagt hat, ist leider ein No-Go. Man kann so einen Spruch nicht machen”, sagte er in Richtung seines Kollegen. Auch das Handling von Pro7 fand er nicht gut – anstatt 80 Minuten mit einer Entschuldigung zu warten, hätte man bereits nach dem Ende des Spiels eingreifen sollen, sagte er.

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Während Spiel sieben hatte Ringguth sich unglücklich über George Floyd geäußert und ihn verhöhnt. Lilly Becker, die sich in Solidarität “Black Lives Matter” auf den Arm geschrieben hatte, sagte zu ihrer beschlagenen Schutzbrille: “I can’t see” (ich kann nicht sehen). Ringguth griff den Kommentar auf: “Nicht I can’t breathe, sondern I can’t see”, sagte er. “I can’t breathe” waren bekanntlich die letzten Worte des Afroamerikaners Floyd, der von einem weißen Polizisten getötet wurde. Der Spruch “We can’t breathe” begleitete seither Tausende Demonstranten in den USA und überall auf der Welt, die gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Straße gehen.

Elton: “Es ist ihm leider rausgerutscht. Es tut ihm unfassbar leid”

Elton glaubt, sein Kollege habe es nicht einmal witzig gemeint. “Das war auf jeden Fall absolut nicht böse und ich glaube noch nicht mal als Gag gemeint. Es ist ihm leider rausgerutscht. Und es tut ihm unfassbar leid”, sagte Elton. Er habe ihn nach der Sendung gesehen, er sei ein Häufchen Elend gewesen.

Auch Kandidatin Lilly Becker hofft, dass Ringguth aufgrund des Aussetzers keine Konsequenzen befürchten muss, aber: “Ich hoffe, du hast daraus gelernt”, sagte sie auf Instagram in Richtung des Kommentators. Sie glaube allerdings nicht, dass Ringguth das, was er in dem Moment gesagt habe, so gemeint habe. “Black lives do matter! Das habe ich auf meinen Arm geschrieben, darüber macht man keine Witze.”

Sylvie Meis glaubt, die Worte waren nicht so gemeint, wie sie angekommen sind

Genau wie ihre Konkurrentin Sylvie Meis erfuhr Lilly Becker erst nach dem Ende der Sendung von dem Eklat – im Studio ist die Stimme des Kommentators in diesem Moment nicht zu hören gewesen. Der “Bild” sagte Meis: “Ich finde es schade, dass es in dieser Art und Weise passiert ist.” Auch sie kann sich nicht vorstellen, dass die Worte von Ringguth so gemeint waren, wie sie ankamen. “Er bereut es natürlich sehr und er hat sich nachher entschuldigt und der Sender auch. Ich hoffe, dabei bleibt es auch.”

RND/msk

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