So wird das Comeback bei Sat.1

Genderdebatte und ein Wikinger: „Britt – Der Talk“ feiert Comeback

In der ersten Ausgabe ihrer neuen Show „Britt – Der Talk“ begrüßt Britt Hagedorn unter anderem einen „Wikinger aus Leidenschaft“.

In der ersten Ausgabe ihrer neuen Show „Britt – Der Talk“ begrüßt Britt Hagedorn unter anderem einen „Wikinger aus Leidenschaft“.

Jahrelang zählte sie zweifelsohne zu den beliebtesten Talkshow-Moderatorinnen Deutschlands: Britt Hagedorn moderierte von 2001 bis 2013 „Britt – Der Talk um eins“ bei Sat.1. Mit der Absetzung der Sendung endete das letzte tägliche „Daily Talk“-Format des Senders. Knapp zehn Jahre später kommt der Klassiker nun zurück ins TV. Bereits am kommenden Montag, 24. Oktober, 16 Uhr, läuft die erste Ausgabe von „Britt – Der Talk“. Ursprünglich sei laut Sat.1 geplant gewesen, das Format im Rahmen des neuen, von Jasmin Wagner und Jochen Schropp moderierten Nachmittagsprogramms „Volles Haus!“ zurück ins TV zu holen. Nun feiert der Daily Talk noch vor der dreistündigen Livestrecke Premiere, deren Start kürzlich auf kommendes Jahr verschoben wurde.

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Das erklärte Ziel von „Britt – Der Talk“: den großen und kleinen Problemchen „ganz normaler Leute“ wieder eine Plattform zu geben. „Aktuell beschäftigen wir uns in den Nachrichten und politischen Talks hauptsächlich mit epochalen Krisen und weltverändernden Ereignissen“, erklärte Britt Hagedorn am Donnerstag im Rahmen einer Sat.1-Pressekonferenz. „Das ist wichtig und notwendig, aber unser Alltag besteht auch noch aus vielen ganz normalen Freuden, Sorgen und Nöten. Und ihnen wollen wir in meinem Daily Talk wieder eine Plattform geben.“ Sie sei „voller Vorfreude“, in ihre „berufliche Heimat“ zurückzukehren, so die 50-Jährige weiter.

Weniger Krawall, mehr Respekt

Nichtsdestotrotz betonte Britt, nicht genau dort anknüpfen zu wollen, wo 2013 Schluss war: „Meine Bedingung war von Anfang an: Es muss eine Entwicklung stattgefunden haben. Ich habe mich verändert, ich bin älter geworden und ich habe ein Leben gelebt, das meine Perspektive verändert hat. Dementsprechend muss auch die Talkshow dem Anspruch gerecht werden, sich entwickelt zu haben.“ Sie könne und wolle „nicht stehen bleiben“, so die Moderatorin.

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Dies bestätigte auch ein kurzer Einblick, den Sat.1 in die erste Ausgabe der Sendung gewährte: Statt Krawall und Beleidigungen scheint in der Neuauflage ein respektvolles Miteinander oberste Priorität zu haben – selbst dann, wenn es um kontroverse Themen wie gendergerechte Sprache oder Schönheitseingriffe geht. So begrüßt Britt in der ersten Folge (Thema „Anders als andere: Ich will so bleiben, wie ich bin!“) unter anderem einen „Wikinger aus Leidenschaft“, der überaus höflich erklärt, weshalb er sich kleidet, als lebe er im Mittelalter. Auch sonst scheint sich einiges getan zu haben beim Daily Talk: Unter anderem trumpft „Britt – Der Talk“ mit einem neuen Studio, einem kleineren Publikum und – ja, tatsächlich – einem eigenen Barkeeper für die Show auf.

RND/Teleschau

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