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Moderatorin postet Entschuldigungsvideo

Sarah Kuttner verwendet in Podcast das N-Wort und erntet heftige Kritik

Sarah Kuttner liest in der Bahnhofsbuchhandlung Ludwig aus ihrem neuen Buch

Weil sie in einem Podcast das N-Wort reproduziert hatte, musste Moderatorin Sarah Kuttner jede Menge Kritik einstecken.

Eigentlich waren die Moderatorinnen und Podcasterinnen Sarah Kuttner und Katrin Bauerfeind zu Gast bei Matze Hielschers Podcast „Hotel Matze“, um über ihren Podcast „Bauerfeind + Kuttner“ zu sprechen. Doch was in einem lockeren Gespräch startete, endete für Sarah Kuttner mit heftiger Kritik und einer Social-Media-Debatte über Rassismus.

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Was war passiert? Kuttner, Bauerfeind und Hielscher unterhielten sich in der kürzlich veröffentlichten Folge unter anderem über das Verbot von Worten im deutschen Sprachgebrauch. Kuttner sagte in diesem Zusammenhang, sie sei generell kein Fan von Worten, die man nicht mehr sagen darf. Natürlich wolle sie damit nicht Menschen aktiv verletzten, jedoch empfinde die 43-Jährige es als „superschwierig“, dass man Begriffe wie etwa das N-Wort nicht mehr verwenden darf. Dabei reproduzierte sie den Begriff mehrfach. In der veröffentlichten Folge wurde dieser zwar durch einen Piepton unkenntlich gemacht, im Zusammenhang wird aber deutlich, dass die frühere Viva-Moderatorin das N-Wort mehrfach reproduziert hatte – was entsprechend große Kritik in den sozialen Medien auslöste.

Sarah Kuttner veröffentlicht Entschuldigungsvideo

Die Kritik an Kuttner erreichte binnen kurzer Zeit viele Menschen, unter anderem weil Autorin Jasmina Kuhnke, die unter dem Pseudonym „Quattromilf“ in den sozialen Netzwerken immer wieder Aufklärungsarbeit um Rassismus betreibt, einen Ausschnitt der Podcastfolge in ihrem Twitter-Profil geteilt hatte. In dem dazugehörigen Post schreibt sie: „Ich wurde gerade auf einen weiteren Podcast aufmerksam gemacht, in dem es zur Reproduktion von rassistischer Sprache kam. Ich habe sehr damit gehadert, es mir anzuhören. Genauso habe ich damit gehadert, ob ich es veröffentlichen soll, weil ich es ehrlich gesagt müde bin“. In dem mehrteiligen Beitrag schreibt Kuhnke außerdem: „Was ihr in diesem Ausschnitt nicht hört, ist, dass @fraubauerfeind versucht, mit der Verletzung, die durch das N-Wort entsteht, @diekuttner zu vermitteln, dass es nicht reproduziert werden soll. Für Kuttner ist es aber wohl erst dann nachvollziehbar, wenn es im Grundgesetz steht.“ Wie die Autorin weiter darlegt, verstehe Sarah Kuttner nicht, dass allein die Reproduktion bereits verletzend sei.

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Kuhnkes mehrteiliger Tweet verbreitete sich am Donnerstag rasend schnell und löste in den sozialen Medien eine hitzige Diskussion aus, zu der sich am Donnerstagabend Sarah Kuttner in einem auf Instagram veröffentlichten Video zu Wort meldete. Sichtlich mitgenommen zeigte sich die 43-Jährige in dem mehr als fünfminütigen Video. Darin entschuldigte sie sich für ihre Äußerungen, versuchte aber zu erklären, dass sie das Verbot von Worten im deutschen Sprachgebrauch für schwierig halte, weil die Menschen dadurch Angst bekommen würden, woraus wiederum unschöne Dinge entstehen. Böse Absichten und Verletzungen habe sie mit ihren Äußerungen nie verfolgt, und somit „hat Quattromilf exakt das Richtige aufgedeckt“, so Kuttner einsichtig. Zugleich bedauerte sie es aber auch, dass Kuhnke nicht den persönlichen Kontakt zu ihr gesucht habe.

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Jasmina Kuhnke reagierte auf das Video Kuttners und fand in ihrer Instagram-Story erneut deutliche Worte: „Es wird öffentlich das N-Wort reproduziert und man ist am Ende enttäuscht darüber, dass ich nicht privat den Hinweis darauf gebe“.

RND/liz

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