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RTL-Show „Zahltag“: Ilka Bessin bricht den Dreh in Tränen ab

  • Als Cindy von Marzahn wurde Ilka Bessin berühmt.
  • Für den Sender RTL und die Sendung „Zahltag“ besucht sie nun Menschen, die von Hartz IV leben.
  • Ein Schicksal ging ihr dabei so nah, dass sie in Tränen ausbrach und den Dreh abbrechen musste.
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Berlin. Bevor Ilka Bessin als pinke Cindy vor Marzahn berühmt wurde, hat sie eine schwere Zeit durchgemacht. In ihrem Buch „Abgeschminkt“ berichtet sie, wie sie vier Jahre arbeitslos war und als Hartz-IV-Empfängerin gelebt habe. Für den Sender RTL und die Show „Zahltag“ besucht Bessin nun Menschen, die ähnlich unter Armut leiden müssen. In der Sendung überreicht sie ihnen ein Koffer voller Geld.

Von einem besonders emotionalen Schicksal hat Bessin nun beim Dreh erfahren, berichtet die „Bild“-Zeitung: Maik und Sarina leben mit ihren beiden Söhnen Jonas und Patrick in Eisleben in Sachsen-Anhalt. Im Gespräch für die Dreharbeiten berichten die Eltern von der Totgeburt eines weiteren Kindes und einem Schwangerschaftsabbruch. Grabsteine für die Gräber konnte sich die Familie nicht leisten.

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Ilka Bessin: „Dann erfährt man die Vorgeschichte, womit keiner gerechnet hat“

Ilka Bessin ging diese Geschichte offensichtlich nahe: Laut der „Bild“ soll sie in Tränen ausgebrochen sein und habe den Dreh abbrechen müssen, um sich ein paar Minuten lang erst einmal sammeln zu können. „Das war mir zu viel“, erklärte Bessin gegenüber der Zeitung. „Diese beiden haben so viel durchgemacht, das hat mich sehr berührt und macht mich immer noch traurig.“ In der Sendung treffe sie auf Familien und sie überlege sich, wie die Menschen in diese Situation geraten seien und ob sie es wieder herausschaffen würden. „Oftmals treffen wir Menschen, bilden uns ein Urteil, und dann erfährt man etwas aus der Vorgeschichte, womit keiner gerechnet hat.“

Dieser Fall sei für sie besonders emotional: „Ein Kind zu erwarten ist ein Geschenk, und wenn man dann erfährt, dass es tot geboren werden muss, ist es das Schlimmste, was den werdenden Eltern passieren kann. Man kann heute noch spüren, wie viel Schmerz ihnen das Erlebte bereitet.“ In Screenshots ist zu sehen, dass ein Holzkreuz das Familiengrab der Familie aus Eisleben schmückt.

RND/goe