RTL-„Dschungelshow“: Kandidatin erzählt von Zwangsarbeit in DDR-Kinderheim

  • In der RTL-„Dschungelshow“ hat Kandidatin Djamila Rowe über ihre Erfahrungen als Jugendliche in der DDR gesprochen.
  • Nach der Flucht ihrer Mutter wuchs sie vier Jahre lang in Kinderheimen auf.
  • In einer der Einrichtung hätte es Zwangsarbeit in einer Fabrik gegeben, erzählt die heute 53-Jährige.
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Hürth. Dunkle Jugenderinnerungen von Djamila Rowe und übler Nikotin-Entzug bei Xenia von Sachsen haben am Montagabend die RTL-„Dschungelshow“ bestimmt. Von Sachsen (34, „Das Sommerhaus der Stars“) regte sich auf, dass ihr nur fünf Zigaretten pro Tag zugestanden werden: „Vieleicht gründe ich eine Selbsthilfegruppe für Leute, die ohne Zigaretten in Realityshows gefangen sind.“

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Als RTL ihr Gewissen auf die Probe stellte, entschied die Prinzessin sich für zwei zusätzliche Zigaretten. Damit schlug sie eine halbe Stunde Schlaf für ihr Team aus, den alle drei an einem Tag mit künstlichem Schlafentzug wohl bitter nötig gehabt hätten. Rowe (53, „Die Alm“) und Filip Pavlovic (26, „Die Bachelorette“) reagierten auf ihre Beichte nicht begeistert, aber gefasst.

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Bei der Telefonabstimmung, die noch keine Konsequenzen hatte, rutschte Von Sachsen auf Platz drei ab. Pavlovic landete auf Rang zwei. Rowe war neuer Spitzenreiter. Zuvor hatte die 53-Jährige erzählt, dass sie nach der Flucht ihrer Mutter aus dem Osten in fünf verschiedenen DDR-Kinderheimen gelebt habe. „Ich war vier Jahre weggesperrt. Von 14 bis 18.“ Im letzten Heim habe es sogar Zwangsarbeit in einer Fabrik gegeben. „Meine Kindheit hat man mir genommen.“

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Dieses Jahr gibt es wegen der Corona-Pandemie eine Alternativ-Show zum „Dschungelcamp“. Von zwölf Kandidaten gehen je drei in eine winzige Hütte in einem Studio in Hürth bei Köln. Nach drei Tagen als Trio fliegt ein Teilnehmer aus der Sendung, die anderen beiden dürfen später ins Halbfinale.

RND/dpa

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