Rewe-Filiale hängt „Reden verboten”-Schild auf – was steckt dahinter?

  • In den sozialen Netzwerken kursiert derzeit ein Foto von einem Plakat am Eingang einer Rewe-Filiale.
  • Darauf heißt es, dass das Reden im Supermarkt verboten sei, um das Verbreiten von Aerosolen zu verhindern.
  • Das Plakat war allerdings nicht echt, es diente einem Test für einen RTL-Bericht.
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Erkelenz. Ein Plakat am Eingang eines Supermarktes in Erkelenz (Nordrhein-Westfalen) sorgt derzeit für Aufsehen. Es weist darauf hin, dass das Reden in dieser Filiale der Supermarktkette Rewe verboten sei, um die Ausbreitung von Aerosolen zu verhindern. Der genaue Wortlaut: „Reden im Supermarkt verboten!!! Um keine Aerosole zu verbreiten ist sprechen in diesem Supermarkt nicht mehr erlaubt!“ Im Internet wird diese Aufforderung heiß diskutiert. Doch was steckt wirklich dahinter?

Der Grund für die Anbringung war ein Dreh für die RTL-Sendung „Explosiv“ für die Ausgabe am 14. Januar (18 Uhr). Das Plakat wurde danach wieder abgenommen. Rewe reagierte via Twitter auf die Verwirrung der User. „Dieses Plakat wurde für den Videodreh eines privaten TV-Senders angebracht und direkt im Anschluss wieder entfernt. Der Inhalt hatte keinen realen Bezug zu unseren Märkten“, bestätigt die Supermarktkette.

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Auf der Urlaubsinsel Mallorca gilt ein solches Redeverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ziel der Aktion sei es gewesen zu testen, wie ein solches Verbot in Deutschland ankommen würde, heißt es am Donnerstagabend in der Sendung. Eine Moderatorin, getarnt als Mitarbeiterin des Marktes, wies Einkaufende auf das Verbot hin. Im Anschluss habe das RTL-Team den Test bei den angesprochenen Personen aufgedeckt.

RND/nis

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