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Reporter ohne Grenzen befürchtet nach Angriffen auf Journalisten weniger Berichte über Demos

  • In kurzer Zeit ist es zu mehreren, zum Teil sehr brutalen Angriffen auf Journalisten gekommen.
  • Deswegen sorgt sich der Verein Reporter ohne Grenzen, dass Pressevertreter verunsichert sein und deswegen weniger über Kundgebungen berichten könnten.
  • “Wer Journalistinnen und Journalisten angreift, greift das Grundrecht auf Pressefreiheit an”, heißt es.
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Berlin. Nach mehreren Angriffen gegen Journalisten befürchtet der Verein Reporter ohne Grenzen, dass die Berichterstattung über Demonstrationen in Deutschland zurückgehen könnte. "Wir befürchten, dass die jüngsten Angriffe Medienschaffende verunsichern und diese im Zweifel weniger von Kundgebungen berichten", sagte Geschäftsführer Christian Mihr am Dienstag.

Er betonte zugleich: “Wer Journalistinnen und Journalisten angreift, greift das Grundrecht auf Pressefreiheit an.” Gerade in Zeiten einer Pandemie müssten Medienschaffende “frei und ohne Angst vor Gewalt” berichten können.

Mehrere Angriffe auf Reporterteams

In den vergangenen Wochen hatte es gleich mehrere Angriffe auf Reporterteams im Umfeld von Demonstrationen gegeben. Am Wochenende gab es einen Angriff auf ein WDR-Team in Dortmund bei einer Demo gegen Corona-Einschränkungen. Tage zuvor attackierte ein Mann in Berlin ein Kamerateam des ARD-Hauptstadtstudios. Bereits am 1. Mai war ein ZDF-Kamerateam in Berlin angegriffen worden.

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Der Verein Reporter ohne Grenzen dokumentiert weltweit Verstöße gegen die Presse- und Informationsfreiheit.

RND/dpa

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