Rechtsradikaler bei „GZSZ“: Das sagt Timon Ballenberger zu seiner Rolle

  • Der Schauspieler Timon Ballenberger spielt seit Kurzem in der RTL-Kultserie „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten” mit.
  • Dort verkörpert er einen Rechtsradikalen.
  • Die Serie greift damit ein brisantes Thema mit Diskussionspotenzial auf.
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Lars Grabowski (Timon Ballenberger) kommt als Koch nach Berlin und lernt dort Erik (Patrick Heinrich) kennen. Erik scheint der Einzige zu sein, der Lars völlig unvoreingenommen akzeptiert. Die beiden freunden sich an, doch dann der Schock: Lars kommt aus der rechten Szene. Die tägliche RTL-Serie „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ greift damit erstmals das brisante Thema Rechtsextremismus auf. Schauspieler Ballenberger sprach jetzt mit dem Sender RTL über seine Rolle.

Schauspieler distanziert sich von seiner Rolle

Obwohl Ballenberger schon zuvor rechte Charaktere gespielt habe, wie er im Interview sagt, distanziert er sich privat deutlich davon: „Ich wünsche mir eine Gesellschaft der Toleranz und Offenheit, in der jeder sich angstfrei bewegen kann und alle gleich behandelt werden. Egal, welches Geschlecht oder welche Hautfarbe“, sagte er RTL.

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Einen Rechtsradikalen zu spielen sei eine Herausforderung gewesen, sagte Ballenberger gegenüber RTL: „Ohne ausreichende Vorbereitung wäre es sicherlich schwierig. Einige Texte und Szenen haben mich sehr erschreckt und gefordert.“ Zur Vorbereitung habe er eine Menge Material angeschaut, Texte gelesen, Dokumentationen angeschaut und mit Menschen gesprochen.

Unter „GZSZ“-Fans könnte die Figur des Lars Grabowski durchaus für Diskussionen sorgen. Die erfolgreichste deutsche Seifenoper ist jedoch nicht die erste, die das Thema aufgreift. Auch in der ARD-Serie „Lindenstraße“ wurde Rechtsextremismus bereits thematisiert, als sich die Protagonistin Lea gegen den Bau einer Moschee ausspricht und Kontakt zu Personen aus der rechten Szene sucht.

RND/fgo