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Queen, Pele, Sophia Loren: Radiosender erklärt versehentlich Hunderte Promis für tot

  • Wer gestern die Website des französischen Radiosenders RFI aufgerufen hat, wird auf Hunderte Nachrufe auf prominente Persönlichkeiten gestoßen sein.
  • Das Heikle an der Sache: Keiner der genannten Promis war zuvor gestorben.
  • Der Sender entschuldigte sich für den Fauxpas.
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Es klingt ein wenig wie aus einem schlechten Film, doch dieser Fauxpas ist einem französischen Radiosender tatsächlich passiert: Denn der Sender RFI hat am Montag auf seiner Website Hunderte Nachrufe auf prominente Verstorbene veröffentlicht. Von Queen Elizabeth II. über Fußballlegende Pele bis hin zu Schauspielikone Sophia Loren – diese und viele andere Namen großer Persönlichkeiten tauchten in der Liste von Nachrufen auf. Dabei sind sie alle noch am Leben!

„Technisches Problem“ für Fauxpas verantwortlich

Brigitte Bardot, Jimmy Carter oder Clint Eastwood – die Liste der Nachrufe auf noch lebende Persönlichkeiten, die auf der Website des Senders veröffentlicht wurde, ist lang. Steckte hier pietätloser Streich dahinter? Nein, vielmehr ein „technisches Problem“ – damit begründete zumindest der Radiosender in einer Stellungnahme den peinlichen Fauxpas.

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„Wir arbeiten daran, diesen großen Bug zu beheben, und entschuldigen uns bei den Betroffenen und bei Ihnen, die uns folgen und uns vertrauen“, hieß es dazu auf dem RFI-Twitter-Account.

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Die versehentlich veröffentlichten Nachrufe seien von Redakteuren vorgeschrieben worden, um im Falle eines tatsächlichen Todesfalles einer prominenten Persönlichkeit entsprechend schnell reagieren zu können. Dabei handele es sich um eine gängige Praxis verschiedener Medienhäuser, heißt es weiter in der Erklärung.

RND/liz

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