Qanon-Verschwörungstheorien verbreitet: Twitter sperrt Accounts von Trump-Vertrauten

Michael Flynn bei einer Pro-Trump-Kundgebung.

Michael Flynn bei einer Pro-Trump-Kundgebung.

Washington. Twitter hat am Freitag die Accounts von etlichen Vertrauten des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump gesperrt, die zuvor Qanon-Verschwörungstheorien verbreitet hatten. Davon betroffen sind unter anderen Trumps ehemaliger nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn und die umstrittene Anwältin seines Wahlkampfteams, Sidney Powell.

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„Die Konten wurden gemäß unserer Richtlinie zu ‚Koordinierten schädlichen Aktivitäten‘ gesperrt. Wir haben deutlich gemacht, dass wir strenge Maßnahmen gegen Verhaltensweisen ergreifen werden, die zu Offlineschäden führen können, und angesichts des erneuten Gewaltpotenzials im Zusammenhang mit dieser Art von Verhalten in den kommenden Tagen werden wir Konten, die ausschließlich dazu gedacht sind, Qanon-Inhalte zu teilen, dauerhaft sperren“, sagte ein Twitter-Sprecher gegenüber NBC News.

Qanon-Verschwörungstheorien verbreitet

Powell, die als Sonderermittlerin der Regierung für angeblichen Wahlbetrug eingesetzt war, hatte zuletzt mit der Verschwörungstheorie Schlagzeilen gemacht, dass Venezuelas Führung Software zur Stimmauszählung manipuliert habe, um den Wahlausgang in den USA zu beeinflussen. Auch Flynn beriet den Präsidenten in seinen Versuchen, das Ergebnis der Präsidentenwahl anzufechten.

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Im Anschluss an den gewaltsamen Sturm auf das Kapitol in Washington durch Trump-Anhänger hatte Twitter auch den Account des US-Präsidenten für zwölf Stunden gesperrt.

RND/seb

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