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PEN-Zentrum fordert Asyl für Assange – „Schwerer Schlag gegen die Pressefreiheit“

Die Schriftstellervereinigung sieht in der britischen Entscheidung, den Wikileaks-Gründer an die USA auszuliefern einen „Angriff auf den Schutz journalistischer Quellen“. Bei einer Verurteilung drohen Assange 175Jahre Haft.

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Darmstadt. Das PEN-Zentrum Deutschland hat die Entscheidung der britischen Regierung verurteilt, Wikileaks-Gründer Julian Assange an die USA auszuliefern. Die Mitgliedstaaten der EU sollten Assange Asyl gewähren, forderte die Schriftstellervereinigung am Freitag in Darmstadt.

PEN-Präsidentin warnt vor „Auswirkungen auf den Journalismus“

„Ein Angriff auf den Schutz journalistischer Quellen wird gravierende Auswirkungen auf den Journalismus und die Pressefreiheit haben“, warnte die PEN-Präsidentin Regula Venske. „Sollte Assange an die USA ausgeliefert werden, wäre dies ein schwerer Schlag gegen die Freiheit des Wortes, die Pressefreiheit und das Recht auf freie Meinungsäußerung.“

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Großbritanniens Regierung hat nach Presseberichten am Donnerstag einem Auslieferungsersuchen der USA zugestimmt. Am Freitag müsse ein britisches Gericht darüber befinden. Die USA werfen Assange unter anderem einen Verstoß gegen Spionage-Gesetze sowie das Veröffentlichen von Geheimdokumenten zur Last. Bei einer Verurteilung in allen Punkten drohten ihm 175 Jahre Haft.

Von RND/epd

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