• Startseite
  • Medien & TV
  • „Orang Utans - Alarmstufe Rot“: Doku zeigt das brutale Geschäft der Wildtier-Mafia

Tierleid für Tourismus: Doku zeigt eiskalte Maschinerie hinter Orang-Utan-Fotos

  • So süß das Orang-Utan-Baby auf dem Urlaubsfoto auch aussieht, die Touristenattraktion ist mit dem Leid der Tiere erkauft.
  • In einer „Terra Mater“-Dokumentation zeigt ein Naturfotograf das brutale Geschäft der Wildtiermafia mit den Affen.
  • Der Film offenbart, wie unter anderem Zoos und Safariparks davon profitieren.
Anzeige
Anzeige

Die Gesichter könnten nicht unterschiedlicher sein: Auf der einen Seite des Käfigs stehen die lächelnden Touristinnen und Touristen, das Handy fürs Foto gezückt. Auf der anderen Seite sitzen traurig dreinblickende Orang-Utans in ihren Käfigen, die das Geschehen über sich ergehen lassen. In Südostasien gelten die vom Aussterben bedrohten Affen als Touristenattraktion – und dementsprechend gibt es viel Geld mit ihnen zu verdienen.

Zoos profitieren von Lebensbedingungen

In der aufrüttelnden „Terra Mater“-Doku „Orang Utans – Alarmstufe Rot“ (Mittwoch, 7. Juli, 20.15 Uhr, Servus TV) zeigt der mehrfach ausgezeichnete Naturfotograf Aaron Gekoski die eiskalte Maschinerie hinter dem tierischen Touristenvergnügen: Wildtierjägerinnen und -jäger, Wildtierhändlerinnen und -händler sowie Zoos und Safariparks profitieren von den miserablen Lebensbedingungen der Orang-Utans.

Anzeige

Kaum ein anderes Tier auf der Welt weist mehr Ähnlichkeiten mit dem Menschen auf als der Orang-Utan. Kein Wunder: Das Erbgut der Menschenaffen – auch als „Waldmenschen“ bekannt – entspricht zu 97 Prozent unserem. In freier Wildbahn sind die Tiere heute nur noch in den tropischen Regenwäldern Südostasiens zu bestaunen. Doch, wie der Film zeigt, ist dezimiert sich der Lebensraum der Orang-Utans immer mehr. Die Affen mit dem orange-roten Fell sind akut vom Aussterben bedroht. Skrupellose Tierhändler machen sich den Wunsch der Touristinnen und Touristen zunutze, den Tieren in ihrer Heimat zu begegnen und den Moment auf einem Foto festzuhalten.

RND/Teleschau

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen