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Drei Gründe, warum Sie “Normal People” nicht verpassen sollten

  • Der neueste Serientrend ist "Normal People", basierend auf dem Bestseller der irischen Autorin Sally Rooney.
  • Eigentlich geht es darin nur um eine Beziehung zwischen zwei jungen Menschen.
  • Klingt nicht spektakulär, doch die Charaktere Marianne und Connell ziehen Fans aus aller Welt in den Bann.
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Im enormen Angebot der Streamingdienste passiert es schnell, dass man sich nur auf die Produktionen konzentriert, die für den meisten Wirbel sorgen. Trotzdem gibt es hin und wieder Projekte, mit denen man nicht gerechnet hat: unerwartet intensive Serienerfahrungen, die einen in ihren Bann ziehen. Genau so ein Fall ist “Normal People”. Drei Gründe, warum die Serie auf jede To-Watch-List gehören sollte:

1. Geschichte

Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller der irischen Autorin Sally Rooney erzählt “Normal People” von der Beziehung von Marianne und Connell. Sie lernen sich am Ende ihrer Schulzeit kennen und bleiben auch während ihrer Jahre am Trinity College in Dublin miteinander verbunden. Es ist ein Auf und Ab - nach einem leidenschaftlichen Start verlieren sie sich aus den Augen, treffen sich wieder, kommen erneut zusammen, bis wieder ein Bruch folgt. Sie können nicht ohne einander, das ist schnell klar. Aber eine Beziehung ist auch nicht einfach.

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2. Hauptdarsteller

Ein ganz großer Glücksgriff ist dabei das Schauspielduo Daisy Edgar-Jones und Paul Mescal. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ungewöhnlich starke Chemie. Sie verkörpern Marianne und Connell so glaubwürdig, so authentisch, so facettenreich, so herausragend, dass man ihnen all ihre Begierde genauso abnimmt wie ihre Unsicherheiten, ihre Verletzungen, aber auch das Finden ihres eigenen Weges.

3. Inszenierung

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Selten wurden und werden Beziehungen so ehrlich und real gezeigt. Dazu gehört auch, dass es verhältnismäßig viele und vor allem intensive Sexszenen gibt. Die sind nie voyeuristisch, sondern fangen den Sex ein, wie er im ersten Rausch der Verliebtheit ist: wild, ungestüm und häufig. Trotzdem ist es auch schmerzhaft, Marianne und Connell über all die Jahre zu folgen. Denn sie machen Fehler, kleine und große, die sie immer wieder auseinanderbringen.

Doch auch die anderen Facetten einer Beziehung kommen nicht zu kurz. Das vorsichtige Erkunden des Anderen, das eigene Heranwachsen, die Erwartungen von Familie und Freunden: Das findet sich ebenfalls bei "Normal People" wieder. Mit der Mischung all dieser Themen sagt die zwölfteilige erste Staffel der Serie so auch viel Wahres über Beziehungen allgemein aus - und ist nun für vier Emmys nominiert.

RND/dpa

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