• Startseite
  • Medien & TV
  • Neuer Münster-„Tatort“: Twitter-User rufen wegen Jan Josef Liefers zum Boykott auf

Neuer Münster-„Tatort“: Twitter-User rufen wegen Jan Josef Liefers zum Boykott auf

  • Während im Fernsehen Frank Thiel und Professor Boerne ermitteln, stellen sich Twitter-Nutzer eine andere Frage.
  • Sollte man den Münster-„Tatort“ noch gucken?
  • Denn die Kritik an Hauptdarsteller Jan Josef Liefers ist wegen seiner Teilnahme an der Aktion #allesdichtmachen immer noch groß.
Anzeige
Anzeige

Jan Josef Liefers ist nach seiner Teilnahme an der #allesdichtmachen-Aktion, in der um die 50 Schauspieler die Corona-Politik kritisiert haben, aktuell ein umstrittener Schauspieler. Während einige seiner Kolleginnen und Kollegen sich nach der aufkommenden Kritik an der Aktion wieder davon distanziert, sich entschuldigt und ihre Videos offline gestellt hatten, hat der „Tatort“-Star die Aktion öffentlichkeitswirksam in mehreren Sendungen verteidigt. Wenn er doch auch zugegeben hat, dass diese Form der Satire vielleicht nicht der richtige Weg war.

Nun läuft aktuell wieder ein neuer Münster-„Tatort“ mit dem Schauspieler: „Rhythm and Love“ heißt der Fall, in dem es um Ermittlungen im Fall einer Sexkommune geht. Und während der Münster-„Tatort“ sonst zu den beliebtesten zählt und oft die besten Einschaltquoten hat, rufen nun einige auf Twitter zum Boykott des Krimis auf.

„Bitte denkt dran #Tatort boykottieren! #Covidioten unterstützt man nicht!“, schreibt da etwa ein User. Ein anderer schreibt unter einen Screenshot, in dem ein Nutzer schreibt, dass er und sein AfD-Ortsverband gerade alle gemeinsam den „Tatort“ sähen, nur: „Hey Jan Josef Liefers, nette neue Freunde hast du da gefunden. Ich frag mich, warum die so auf dich stehen ... ach ne ... ich weiß, warum ...“, und setzt dazu ebenfalls den Hashtag #TatortBoykott.

Anzeige
Anzeige

Andere hingegen haben kein Verständnis für den Boykott. „Ich guck #Tatort. Bin nur Zuschauer, kein Richter. #TatortBoykott also ohne mich“, schreibt da etwa ein Nutzer. Ein anderer scherzt: „Ich habe die Rundfunkgebühren für den #Tatort bezahlt, also schaue ich ihn auch. Ein Schwabe schmeißt nichts weg.“ Wiederum andere betonen, dass man Schauspieler und Figur voneinander trennen müsse.

Anzeige

Und dann gibt es da noch die Fraktion, der das Ganze ziemlich egal ist. „#Tatort? Noch nie angeschaut, deshalb #TatortBoykott für mich unnötig!“, meint User „Zeit für Wandel“. „Der Becks“ schreibt: „Ich hab schon keinen #Tatort geschaut, bevor Liefers sein dämliches Video gedreht hat.“

Anzeige

Ob Jan Josef Liefers’ Teilnahme an #allesdichtmachen die Einschaltquoten tatsächlich beeinflusst, lässt sich allerdings erst am Montag sagen.

RND/hsc

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen