Netflix erhöht ab sofort die Preise

  • Das Anschauen von Filmen und Serien wird künftig für Netflix-Kunden teurer.
  • Der US-Streaminganbieter hat den Preis für den Standardtarif um einen Euro auf 12,99 Euro erhöht.
  • Der Basistarif bleibt hingegen mit 7,99 Euro erst einmal unverändert.
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Der amerikanische Streaminganbieter Netflix wird für einen Teil seiner Kunden in Deutschland ab sofort teurer. Die Preiserhöhung betrifft allerdings nicht den Basistarif, der auch weiterhin 7,99 Euro im Monat betragen wird. Das teilte der Streaminganbieter in Berlin mit.

Der Standardtarif, bei dem HD-Qualität und der Empfang auf zwei Geräten inklusive sind, kostet ab jetzt 12,99 Euro im Monat und damit einen Euro mehr. Der Premiumtarif (Ultra HD, HDR sowie Dolby-Atmos-Qualität und Empfang auf vier Geräten) wird um 2 Euro teurer und kostet künftig 17,99 Euro statt 15,99 Euro.

Basistarif bleibt gleich

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Der von den Kosten gleich bleibende Basistarif gibt das Bild hingegen nur in SD-Qualität wieder und ermöglicht kein zeitgleiches Streamen auf mehr als einem Gerät. Die neuen Tarife traten am Donnerstag in Kraft.

Neumitglieder werden laut Netflix den neuen Preis sofort sehen. Für betroffene Bestandskunden wird er im Laufe der nächsten Monate eingeführt, sie werden, so der Streaminganbieter, mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten einer Änderung benachrichtigt. „Wir ändern die Preise von Zeit zu Zeit, um weiterhin in großartige Unterhaltung zu investieren und stetig das Portfolio an Filmen und Serien zu vergrößern“, erläuterte ein Netflix-Sprecher.

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Netflix will Produktionen weiter ausbauen

Dem Streaminganbieter sei es wichtig, einen „kontinuierlich steigenden Wert“ für die Nutzer in Deutschland anzubieten. „In den letzten zwei Jahren haben wir neben den internationalen Produktionen auch massiv unsere Investitionen im deutschsprachigen Raum erhöht und mehr deutsche Inhalte auf den Bildschirm gebracht – diese werden wir in 2021 weiter ausbauen.“ Der Sprecher fügte hinzu: „Der Preis unseres Basistarifs bleibt bestehen und wird sich nicht erhöhen.“

RND/dpa

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