Prüfung durch IP-Adressen

Netflix könnte ab 2023 gegen Konten-Sharing vorgehen

Das Logo des Video-Streamingdienstes Netflix ist auf dem Display eines Laptops zu sehen.

Das Logo des Video-Streamingdienstes Netflix ist auf dem Display eines Laptops zu sehen.

Bereits seit einigen Monaten kursieren Gerüchte, nach denen Netflix demnächst Maßnahmen gegen Konten-Sharing außerhalb des eigenen Haushalts einleiten möchte. Einer Veröffentlichung des „Wall Street Journal“ zufolge werde Netflix ab Anfang Januar 2023 in den USA tatsächlich Schritte gegen das Teilen von Netflix-Accounts einführen. Wie genau diese Maßnahmen aussehen, ist allerdings noch unklar.

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Laut AGB von Netflix ist es verboten das Netflix-Konto mit Personen zu teilen, die nicht Teil des eigenen Haushalts sind. Die verschiedenen Benutzerprofile dürfen demnach nur von Mitgliedern eines Haushalts benutzt werden. Gemäß „Wall Street Journal“ gebe es 100 Millionen Nutzer, die den Streamingdienst mit weitergegebenen Passwörtern verwenden. Insgesamt gibt es 220 Millionen Netflix-Abonnenten.

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Es könnte demnach möglich sein, dass eine Zusatzgebühr anfällt, damit haushaltsfremde Nutzer das Konto verwenden können - was dazu führen könnte, dass Netflix weitere Abonnenten verliert, wie einige Experten vermuten. „Sie können sich sicher sein, dass die Nutzer das nicht sofort gut finden werden“, erklärte Netflix‘ Co-CEO Ted Sarandos bei einer Veranstaltung im Dezember 2022.

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Prüfung durch IP-Adressen sinnvoll?

Doch wie kann Netflix überhaupt feststellen, dass ein Nutzer die Daten an eine Person außerhalb des Haushalts gegeben hat? Anhand von IP-Adressen ließe sich ein unerlaubtes Konten-Sharing überprüfen. Dennoch könnten zum Beispiel auch Kinder, die wegen geschiedenen Elternteilen zwischen zwei Wohnorten pendeln, auch fälschlicherweise als Nutzer geteilter Accounts erkannt werden. Und was, wenn Ehemann und Ehefrau nicht in der gleichen Wohnung leben?

Um gegen das Konten-Sharing vorzugehen, wird bereits in einigen Teilen Südamerikas ein Modell getestet. Benutzen bis zu zwei externe Nutzer ein Netflix-Konto fällt eine Zusatzgebühr an. Wenn diese nicht bezahlt wird, bekommt nur der Kontenbesitzer innerhalb von 15 Minuten ein Passwort, das von den Nutzern eingegeben werden muss.

RND/Teleschau

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