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Nach Tod von Jens Büchner: Vox zeigt Dokumentation über das Leben des Schlagersängers

  • Vor gut einem Jahr verstarb der deutsche Schlagersänger Jens Büchner an Lungenkrebs.
  • Ihm zu Ehren strahlt der Fernsehsender Vox am Samstag eine vierstündige und sehr persönliche Dokumentation über den Sänger aus.
  • Büchners Töchter aus erster Ehe besuchen in der Dokumentation die wesentlichen Lebensstationen des Sängers.
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Am Sonntag, 17. November, jährte sich erstmals der Todestag von Schlagersänger Jens Büchner. Am kommenden Samstag, 23. November, ab 20.15 Uhr strahlt der TV-Sender Vox eine vierstündige Dokumentation über das Leben des Sängers aus. „Jens Büchner – Auf den Spuren eines Auswanderers“ begleitet seine beiden Töchter Jenny (27) und Jessica (24) aus erster Ehe, die gemeinsam mit einem Kamerateam die wichtigsten Lebensstationen Büchners besuchen. „Wir wollen auf Spurensuche gehen“, sagt Tochter Jenny über die Dreharbeiten. Damit ihr Vater ihnen noch einmal nahe sein kann.

Wie wurde Schlagersänger Jens Büchner zum „Malle-Jens“?

„Mich würde interessieren, wie es dazu kam, dass Jens auf einmal zum ‚Malle-Jens‘ wurde“, fügt Jenny hinzu. Und ihre Schwester ergänzt: „Für mich ist wichtig herauszufinden, was er die ganzen Jahre gemacht hat, weil ich ja so wenig mitbekommen habe.“ Sie habe nur die erste Folge „Goodbye Deutschland“ mit ihrem Vater gesehen, danach habe sie sich die Sendung nicht mehr anschauen können.

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Jenny, die nur wenige Tage nach der Geburt ihres Sohnes Carl die Nachricht erhielt, dass ihr Vater im Sterben liege, konnte sich wie ihre Schwester Jessica auch nur noch von ihm in einem Krankenhaus auf Mallorca verabschieden: „Er hat uns in den Arm genommen, er hat wirklich noch mitbekommen, dass wir da sind, und uns gesagt, dass er uns liebt“, berichtet Jenny. Der Kontakt war zuvor zwar nicht komplett abgerissen, aber nach Büchners Abschied nach Mallorca zehn Jahre lang zumindest stark eingeschränkt. Ihr Vater habe sich nur selten gemeldet.

Die Dokumentation über Jens Büchner als Vermächtnis für seine Kinder

Die Reise der beiden Schwestern führt sie unter anderem nach Bad Schmiedeberg, wo Jens Büchner erstmals Vater wurde. Zudem besuchen sie die Faneteria auf Mallorca, wo sie Jens’ Ehefrau Daniela (41) treffen, mit der er bis zu seinem Tod verheiratet war. „Ich glaube, es gibt nichts Schöneres, als wenn die Kinder eine Reise machen über ihren Papa. Es sind seine Töchter, seine ersten Kinder, und ich finde das super“, sagt sie. „Ich hätte mir gewünscht, die Zwillinge könnten schon reden und hätten die Reise mitgemacht. Aber die Dokumentation ist auch ein schönes Vermächtnis an meine Kinder. Sie können sich die Sendung später einmal ansehen und ich kann ihnen alles besser erklären.“ Daniela und Jens wurden 2016 Eltern von Zwillingen, sie brachte drei Kinder mit in die Beziehung. Im Juni 2017 heirateten sie.

„Jens war der einzige Mann, den ich von Herzen geliebt habe“

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Jenny und Jessica besuchen zudem Büchners ehemalige Lebensgefährtin Jennifer Matthias (32), mit der er 2010 nach Mallorca auswanderte und den gemeinsamen Sohn Leon hat. „Ich war mit der ganzen Situation total überfordert. Alleine schon daran, wie fest er meine Hand gehalten hat, habe ich gemerkt, wie wichtig ich ihm im Leben war. Das hat er auch gesagt. Und auch, wie sehr ihm leidtut, was abgelaufen ist. Wir haben Frieden geschlossen“, erzählt sie über die letzten Momente mit dem Sänger. Außerdem gesteht sie: „Jens war der einzige Mann, den ich von Herzen geliebt habe. Ich hätte sonst kein Kind bekommen, wäre nicht dort und hätte das alles nicht gemacht. Dieses Gefühl hatte ich danach nie wieder.“

RND/dr/wue/spot