Nach Streit um Meghan aus Studio gestürmt: Piers Morgan feiert TV-Comeback

  • Sein Abgang sorgte weltweit für Schlagzeilen: Im Streit mit einem Kollegen um Herzogin Meghan war der britische Journalist Piers Morgan vor einem Jahr aus dem Studio des Senders ITV gestürmt.
  • Jetzt kehrt der umstrittene Moderator ins Fernsehen zurück.
  • Er wird mehrere Talkshows für den Konzern News Corporation des Medienmoguls Rupert Murdoch moderieren.
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London. Rund ein Jahr nach seinem aufsehenerregenden Abgang beim Sender ITV kehrt der bekannte britische Journalist Piers Morgan auf den Bildschirm zurück. Der 56-Jährige habe einen Vertrag über mehrere Talkshows unterzeichnet, die Anfang 2022 starten und in Großbritannien, den USA und Australien zu sehen sein sollen, teilte der Konzern News Corporation des Medienmoguls Rupert Murdoch am Donnerstag mit. Außerdem soll Morgan, der nach Kritik an Aussagen von Herzogin Meghan im Streit von ITV schied, Zeitungskolumnen für die Boulevardzeitungen „New York Post“ (USA) und „The Sun“ (Großbritannien) sowie ein neues Buch schreiben.

„Ich kehre heim, und wir werden viel Spaß haben“, sagte der Journalist. „Ich will, dass meine weltweite Fernsehshow ein furchtloses Forum für lebhafte Debatten und Interviews wird, die Themen setzen, sowie ein Ort, an dem das Recht aller zelebriert wird, eine Meinung zu haben und diese Meinungen energisch zu überprüfen und zu hinterfragen.“

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Morgan ist einer der profiliertesten TV-Journalisten des Landes und für seine beißende Kritik an Politikern und Prominenten bekannt. Mehrfach hatte er sich auch an Meghan abgearbeitet. Nachdem sie in ihrem Interview mit US-Talkerin Oprah Winfrey im März unter anderem Rassismusvorwürfe gegen die Royal Family erhoben und über Suizidgedanken gesprochen hatte, kritisierte Morgan die Ehefrau von Prinz Harry scharf.

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Im Streit mit einem Kollegen stürmte er aus dem Studio und kündigte bald darauf seinen Vertrag. Die Medienaufsicht ermittelte auch aufgrund einer Beschwerde von Meghan selbst, entschied aber, die Äußerungen fielen unter die Meinungsfreiheit.

RND/dpa

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