Nach nur einem Monat: Donald Trump bloggt nicht mehr

  • Ein „Leuchtfeuer der Freiheit“ sollte Donald Trumps Blog sein.
  • Nur einen Monat nach dem Start ist die Seite jedoch schon wieder offline.
  • Ein Sprecher deutet eine mögliche Rückkehr zu einem sozialen Netzwerk an.
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New York. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump gibt sein Blog auf, das erst einen Monat zuvor gestartet war. Das berichtet CNBC und beruft sich auf einen Sprecher Trumps.

Auf der Seite „From the Desk of Donald J. Trump“ hatte Trump in teils ellenlangen Texten und gewohnter Manier über alle hergezogen, die Kritik an ihm oder seinem politischen Vermächtnis geübt hatten. Das Blog wurde als „Leuchtfeuer der Freiheit“ beworben, nachdem Trump von diversen Social Media-Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter gesperrt worden war.

Doch damit ist schon wieder Schluss. Die Seite werde „nicht zurückkehren“, erklärte ein Sprecher dem US-Sender. „Es war nur eine Ergänzung zu den umfassenderen Bemühungen, die wir haben und an denen wir arbeiten“, so Trump-Berater Jason Miller. Weitere Details wolle er nicht nennen.

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Rückkehr zu sozialem Netzwerk?

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Auf Twitter allerdings wurde Miller gefragt, ob die Schließung des Blogs möglicherweise etwas mit einer möglichen Rückkehr Trumps zu einer anderen Social Media-Plattform zu tun habe. Miller antwortete: „Ja, das hat es tatsächlich, bleiben Sie dran!“

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Diverse soziale Netzwerke, insbesondere Trumps Lieblingsplattform Twitter, hatten den ehemaligen US-Präsidenten im Januar verbannt, nachdem dieser die Stürmung des Kapitols in Washington angezettelt hatte.

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Der „Trump Alert“ bleibt

Ganz verstummt ist Trump aber auch nach der Einstellung seines Blogs nicht. Auf seiner Website betreibt der 74-Jährige auch noch eine „News“-Rubrik. Hier veröffentlicht er in regelmäßigen Abständen knappe Einwürfe, die als „Statement“ überschrieben sind und seinen damaligen Tweets stark ähneln. Sein letzter Post erschien am 31. Mai zum amerikanischen „Memorial Day“.

Auch die Funktion „Trump Alerts“ ist noch verfügbar. Hier können sich Interessentinnen und Interessenten mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse registrieren und bekommen dann die Statements des ehemaligen US-Präsidenten direkt aufs Smartphone.

RND/msc

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