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Nach Jan Fedders Tod: Kollege Till Demtrøder spricht über die Zukunft des „Großstadtreviers“

  • In einer bewegenden Trauerfeier haben Familie, Freunde und Fans am Dienstag im Michel Abschied von Schauspieler Jan Fedder genommen.
  • Dabei war auch sein „Großstadtrevier”-Kollege Till Demtrøder.
  • Mit dem RND sprach er über die Zukunft der Serie und seine Erinnerungen an den großen Kollegen.
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Hamburg. Mit einer großen Trauerfeier im Hamburger Michel wurde Volksschauspieler Jan Fedder am Dienstag verabschiedet. Im Rahmen der Feierlichkeiten sprach sein Schauspielkollege Till Demtrøder über die Zukunft der ARD-Vorabendserie „Großstadtrevier“.

„Das ‚Großstadtrevier‘ war schon Jan Fedder. Ich hoffe, das wird es noch weiterhin geben“, sagte Demtrøder zum RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Es gibt ja nicht mehr so viele, schöne Formate. Vor allem Hamburger Formate oder Familienserien. Der Trend geht ja immer mehr zum Netz und unabhängigen Gucken. Von daher ist das ‚Großstadtrevier‘ eine der letzten Bastionen, die jetzt auch wackelt“, so Demtrøder. „Aber ich hoffe natürlich, dass dem ‚Großstadtrevier‘ noch viele, schöne Jahre bleiben.“

Am 27. Januar startet erst einmal die 33. Staffel mit 16 neuen Folgen. Ob und wann weitergedreht wird, ist noch ungewiss.

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„Er hinterlässt ein großes Werk, aber auch eine große Lücke“

Demtrøder sprach auch über den Tag, an dem er erfuhr, dass Jan Fedder gestorben ist: „Ich weiß noch, wie mich die Nachricht von seinem Tod erwischt hat: nämlich ganz kalt. Obwohl man ja schon lange wusste, dass es ihm nicht gut geht.“ Aber als diese Gewissheit dann kam, sei das sehr bewegend gewesen, so der Schauspieler weiter.

„Er gehörte zu meinem Leben dazu. 20 Jahre habe ich mit ihm ‚Großstadtrevier‘ drehen dürfen. Das hat mich sehr bewegt. Er war ein toller Schauspieler, ein grandioser Kollege. Für unser Team war er einfach immer der Kopf“, erklärte Demtrøder. „Ein Mann mit Ecken und Kanten, den es so nicht mehr geben wird. Volksschauspieler zu sein, muss man sich erst mal verdienen. Dafür muss man wie er aus dem Volk kommen und auch im Volk bleiben. Er ist immer auf dem Teppich geblieben. Mit all seinen Marotten hat er uns immer Freude gemacht. Man wird ihn nie vergessen.“

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Als Schauspieler bleibe Jan Fedder erhalten, in all den Filmen und Serien, die er gedreht habe, so Demtrøder. „Er hinterlässt ein großes Werk, aber auch eine große Lücke.“

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