Nach Amazonas-Spezial: ProSieben will öfter Nachrichten-Sondersendungen ausstrahlen

  • Der Privatsender ProSieben ist nicht gerade für nachrichtliche Sondersendungen bekannt.
  • Die Sendung zum brennenden Amazonas-Regenwald war allerdings ein voller Erfolg.
  • Es dürfte nicht die letzte Sendung dieser Art gewesen sein.
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Unterföhring. Die Sondersendung zu den verheerenden Bränden in der Amazonas-Region beim Fernsehsender ProSieben hat viele Zuschauer überrascht. Bislang war der Sender nicht gerade für nachrichtliche Formate dieser Art bekannt. Dennoch war die Sendung ein voller Erfolg, wie ProSieben am Dienstag mitteilte.

Die Sendung konnte in der Primetime einen Marktanteil von 11,7 Prozent bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern erzielen. Noch stärker war das Format bei den jüngeren Zuschauern - mit 14,1 % Marktanteil bei den 14- bis 39-Jährigen. Damit war das Format sogar noch erfolgreicher als die Sitcom "Big Bang Theory", die eigentlich um 20.15 Uhr laufen sollte.

"Danke, dass ihr diese kurzfristige Programmänderung mitgemacht habt", schrieb der Sender zur Erfolgsmeldung auf Twitter. Noch am Abend der Ausstrahlung hatte ProSieben gewittert: "Wir kündigen an: Wir machen das in Zukunft öfter."

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Immer mehr Sondersendungen bei Privatsendern

In den vergangenen Wochen hatten die Privatsender immer wieder nachrichtliche Sondersendungen ins Programm genommen - obwohl für "Brennpunkte" eigentlich eher die Öffentlich-rechtlichen bekannt sind. Zuletzt hatte RTL beispielsweise mit Sonderformaten über die Hitze oder die Gewalttat am Frankfurter Hauptbahnhof berichtet.

ProSiebens Schwestersender Sat.1 hatte angekündigt, die Marke "Akte" künftig auch für Sondersendungen nutzen zu wollen.

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RND/msc