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Motsi Mabuse bei „Böhmi brutzelt“: Warum sie „Let’s Dance“ verlassen wollte

  • Motsi Mabuse ist bei „Let’s Dance“ fast nicht mehr wegzudenken.
  • Vor einigen Jahren wollte sie die Tanzshow jedoch auf eigenen Wunsch verlassen.
  • Den Grund verriet die RTL-Jurorin Jan Böhmermann in dessen neuer ZDF-Kochshow „Böhmi brutzelt“.
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„Ich wollte mal ne Sendung machen, wo man nicht nur den Kopf anstrengt, sondern Leute zusammenbringt“, sagte Jan Böhmermann eingangs der zweiten Folge seiner neuen Kochshow “Böhmi brutzelt”.

Bei seiner anderen Show, der Satire-Late-Night „ZDF Magazin Royale“, würde „jeder Text von 20 Leuten über drei Wochen geschrieben, und jedes Wort muss stimmen”. An den Herdplatten sei es „einfach entspannter”. Man kommt ins Gespräch. Das gelang auch mit seinem Gast Motsi Mabuse ausgezeichnet.

Äußerst wissbegierig befragte Jan Böhmermann die 40-jährige gebürtige Südafrikanerin über jene Sendung aus, mit der sie bekannt wurde: „Let’s Dance”. Das Besondere: Motsi Mabuse sitzt nicht nur im deutschen Ableger der international erfolgreichen Show in der Jury, sondern auch in der britischen Version.

Joachim Llambi ist „süß und lieb” - außer, die Kamera geht an

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„Es ist ein ganz anderes Feeling, es sind für mich zwei komplett verschiedene Sendungen”, verglich Mabuse beide Engagements. In Deutschland seien die Macher stets neugierig, neue Dinge auszuprobieren, man wolle „jung” bleiben. In Großbritannien gehe es hingegen „sehr, sehr traditionell” zu. Noch ein Unterschied: Die Prominenten auf der Insel sind in Sachen Tanz und Entertainment offenbar deutlich besser vorgeprägt. „Das Niveau ist anders von Anfang an.”

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Dafür hat sie in Deutschland inzwischen eine innige Beziehung zu ihren beiden Co-Juroren, Joachim Llambi und Jorge González. Das Verhältnis sei „mit den Jahren besser geworden”, erklärte Mabuse gegenüber Böhmermann. Über den für seine scharf formulierten Wertungen gefürchteten Oberjuror Llambi sagte sie: „Joachim ist Joachim.” Es habe Jahre gebraucht, mit ihm warmzuwerden. „Aber jetzt ist’s super.” Mit Jorge González treffe sie sich auch privat oft, sogar im Urlaub, „mit Joachim ab und zu”.

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Dabei werde der Ex-Turniertänzer und Wertungsrichter von der Öffentlichkeit oft falsch wahrgenommen: „Joachim ist so süß und so lieb!”, beteuerte Mabuse. „Aber er macht einen Switch, wenn die Kamera angeht. Die Leute fallen immer darauf rein.”

Festgelegt als „Exotin”: “Da habe ich gesagt, ich höre auf”

Llambi war überdies der Grund, warum sie überhaupt - zunächst als Profitänzerin - zu „Let’s Dance” kam, erinnerte sich die ehemalige Deutsche Meisterin: „Ich habe sein Kind trainiert, da hat er mich eingeladen, in der Show mitzutanzen.” Drei Jahre und zwei Teilnahmen später war sie dann schon entschlossen, die Sendung wieder zu verlassen. Motsi Mabuse: „Ich hatte mit Guildo Horn getanzt und dann mit Rolf Scheider.”

Danach habe sie sich auf die Rolle der „exotischen Frau” festgelegt gefühlt, die sich mit eher hoffnungslosen deutschen Tanz-Anfängern abmühen muss. „Da habe ich gesagt, ich höre auf.” Dann sei das Angebot auf sie zugekommen, als Jurorin wieder einzusteigen. „Ich probier’s”, habe sie sich gesagt. Sie ist der Show bis heute treu geblieben.

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Gemeinsam mit dem ukrainischen Ex-Profi und Trainer Evgenij Voznyuk hat Motsi Mabuse seit 2018 eine gemeinsame Tochter. Ist da der Weg in den Tanzsport schon vorgezeichnet? Nicht, wenn es nach der Mama geht: „Ich möchte nicht, dass sie meinen Tanzsport macht”, versicherte Mabuse bei „Böhmi brutzelt”. Denn dann würde die Tochter unweigerlich mit den erfolgreichen Eltern verglichen werden: „Mama war Deutsche Meisterin, Papa auch. Das finde ich uncool, weil das Kind steht so unter Druck.” Motsi Mabuse lachend: „Sie soll besser etwas machen, von dem ich gar keine Ahnung haben, so etwas wie Schach.”

RND/Teleschau

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