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„Mord zur besten Sendezeit“: Leipziger Ausstellung untersucht Erfolg von „Tatort“ und „Polizeiruf“

  • Warum sitzen Millionen von Menschen immer wieder sonntags vor dem Fernseher und sehen sich „Tatort“ und „Polizeiruf 110″ an?
  • Dieser Frage widmet sich eine neue Leipziger Ausstellung des Zeitgeschichtlichen Forums.
  • Zu sehen sind unter anderem Studiobauten, Requisiten und Kostüme aus den beiden Krimireihen.
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Leipzig. Spannung verspricht vom 11. Juni an eine neue Ausstellung des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig: Im Fokus stehen die beliebten deutschen Krimi-Fernsehreihen „Tatort“ und „Polizeiruf 110“. Mit mehr als 500 Objekten werde unter dem Titel „Tatort. Mord zur besten Sendezeit“ nach Bedingungen und Hintergründen des Erfolgs gefragt, kündigte das Zeitgeschichtliche Forum am Mittwoch an. Zu sehen sind Studiobauten, Requisiten und Kostüme.

Die neue Ausstellung lade ein, über die Rolle von Realität und fiktionaler Erzählung im Fernsehen, aber auch über die Auseinandersetzung mit Schwerstkriminalität in der deutschen Gesellschaft nachzudenken. Sie zeigt die Fernsehreihe „Tatort“ als Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen und stellt ihr die Darstellung der DDR in der Reihe „Polizeiruf 110“ gegenüber, wie es hieß.

Frage nach dem Realitätsgehalt in „Tatort“ und „Polizeiruf“

Gefragt werde auch nach dem Realitätsgehalt inszenierter Fälle sowie von Ermittlungen, Kriminaltechnik und Rechtsmedizin. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 16. Januar.

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Etwa neun Millionen Menschen verfolgen den „Tatort“ am Sonntagabend durchschnittlich vor den Bildschirmen. Die Handlungen spielen in bekannten Städten und Regionen an vermeintlich realen Schauplätzen.

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„Polizeiruf 110“ fungierte als Gegenstück zum „Tatort“ des Westfernsehens

Auch in der DDR konnte das von der SED gesteuerte Fernsehen nicht auf ein solches Format verzichten. Der „Polizeiruf 110“ fungierte dabei auch als Gegenstück zum „Tatort“ des Westfernsehens.

RND/epd

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