Mit gutem Beispiel voran: GZSZ verbannt die Plastikbecher aus der TV-Serie

  • Die Serie “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” hat aus ihren Drehbüchern die Wegwerfbecher verbannt.
  • Man wollte mit gutem Beispiel vorangehen.
  • Im fiktiven “Vereinsheim” gibt es künftig nur noch den nachhaltigen “Kiezbecher”:
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Köln. GZSZ-Fans wissen: Den besten Kaffee der Stadt gibt es im fiktiven "Vereinsheim". Die Kulisse ist der Hot-Spot der Serie. Hier treffen sich viele der Hauptfiguren - oder sie nehmen sich einen Kaffee im Wegwerfbecher mit.

Damit ist jetzt aber Schluss: Im "Vereinsheim" gibt es künftig nur noch Mehrwegbecher - für zwei Euro. In einer in der vergangenen Woche ausgestrahlten Szene wird die Neuerung erklärt: "Haben Sie einen Kiezbecher?", fragt die Bedienung Gast Yanis, der schnell einen Coffee-To-Go mitnehmen will. "Den können Sie überall im Kiez wieder abgeben und bekommen dann einen neuen oder Ihr Geld zurück. So schonen wir Ressourcen und vermeiden Einwegmüll."

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Serie will gutes Vorbild sein

"Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ist dafür bekannt, immer wieder gesellschaftlich relevante Themen aufzugreifen. Und das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist so relevant wie nie zuvor.

"Wir haben Zuschriften von Zuschauern bekommen, die uns darauf aufmerksam gemacht haben, dass unsere Figuren relativ häufig To-Go-Becher benutzen”, erklärt Creative Producerin Dominique Moro dem Express. Daraufhin habe das Team seine Vorbildfunktion ernst genommen und die Wegwerfbecher im Vereinsheim beseitigt.

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"Wenn nur ein Bruchteil ins Nachdenken gerät und sein Handeln überdenkt und verändert, dann haben wir damit schon einen großen Teil geleistet", so Moro weiter.

"Oft reichen schon Kleinigkeiten"

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Auch Paul-Darsteller Niklas Osterloh äußerte sich gegenüber der Zeitung: Es gehe gar nicht darum, "von einem Tag auf den anderen alles umzustellen", so der Schauspieler. "Oft reichen schon Kleinigkeiten, wie eine Einkaufstasche oder für kurze Wege das Fahrrad anstelle des Autos zu nehmen. Es sind so viele Dinge, die jeder für sich verändern kann und im Kollektiv verändern wir dann ganz viel gemeinsam."

Einen Teil dazu, wird die Serie sicherlich beitragen. Täglich schauen rund drei Millionen Zuschauer die Vorabend-Soap bei RTL.

RND/msc