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Sat.1-Pärchen-Show

„Mein Mann kann“: Dagi Bees Ehemann geht völlig baden

Großes Helau am Pokertisch: Daniel Boschmann und die neue "Mein Mann kann"-Runde hatten gemeinsam viel Spaß.

Großes Helau am Pokertisch: Daniel Boschmann und die neue "Mein Mann kann"-Runde hatten gemeinsam viel Spaß.

„Schrei nach Liebe“ heißt eines der unterhaltsamsten Spiele in dieser Show. Erst wird Eugen Kazakov, „Creative Director“ und Ehemann der erfolgreichen Influencerin Dagi Bee („Über eine Milliarde Klicks bei YouTube“, so Moderator Daniel Boschmann ehrfürchtig), über Kopfhörer mit den anregendsten Mallorca-Hits der letzten Jahren verstöpselt. Dann gilt es, anhand der Lippenbewegungen seiner Gattin diverse Kosenamen zu erraten, darunter gängige Schmeicheleien wie „Zuckerpuppe“ (Kazakov: „Schnuller?“), „Knutschkugel“ (Kazakov: „Schnuckiputz?“), „Engelchen“ (Kazakov: „Hase?“) und „Sahneschnitte“ (Kazakov: „Weiter“).

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Den Social-Media-Berühmtheiten, die sich nach eigenen Angaben gegenseitig „Bebsi“ nennen, bringt das Gurren jedoch kein Glück, ebenso wenig lustiges Gemüseraten („Ah, Petersilie!“, „Nein, Sellerie“). „Als ich ihn losschickte, Pastinaken für den Babybrei zu kaufen, kam er mit Kohlrabi zurück“, gibt Dagi ein weiteres Beispiel für das vegetabile Unvermögen ihres Mannes.

Handtuch-Weitwurf bei „Mein Mann kann“

Die letzte Chance, seine Fähigkeiten doch richtig einzuschätzen, kommt beim Handtuch-Weitwurf: Als Hommage an der Deutschen liebste Urlaubsreservierung soll Eugen 20 Handtücher auf sieben Meter entfernte Liegen werfen. Es werden leider nur elf. Hätte es mal lieber seine Frau übernommen: „Im Familienurlaub war ich früher genau dafür zuständig“, behauptet die millionenschwere „Content Creatorin“.

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Aber die Show heißt schließlich „Mein Mann kann“, und da muss sich auch Christiane Obermann bewähren - zumal es wegen ihr diesmal einen Untertitel gibt: „... meine Frau auch“. Als Ehefrau von „Schwiegertochter gesucht“-Moderatorin Vera Int-Veen („Hier ist es wie beim Kindergeburtstag“) hat sie zusätzlich das Management der früheren Talkshow-Queen inne. Da diese ihr aber weder Magenkrämpfe (650 Milliliter Slushy-Eis in zwei Minuten) oder ein Schleudertrauma (Überschläge mit dem „Wies‘n-Rad“) zumuten möchte, bleibt „Obi“ weitgehend stumm und ohne Einsatz in ihrer schalldichten Glaskabine sitzen.

„Wenn es jetzt bums macht, sind wir raus, Baby“

Die spektakulären Einsätze übernehmen dann doch die Herren: Zum Slushy-King wird Schauspieler Antoine Monot, Jr., der mit eiserner Miene in nur einer Minute 650 Milliliter blaues Schlumpf-Getränk einsaugt und nur ganz dezent aufstoßen muss. Später schafft es der „Ein Fall für zwei“-Serienstar, mit Freundin Stefanie Sick („Bei uns war es wie bei ‚Harry und Sally‘ - nach 17 Jahren Freundschaft der erste Kuss“) auf dem Beifahrersitz ohne Außenspiegel einen Wohnwagen auf die exakt vorgegebene Zentimeterzahl einzuparken („Wenn es jetzt bums macht, sind wir raus, Baby“).

Doch das alles ist nichts gegen die Stunts, die der Kandidat im „Johnny Depp-Look“ (Moderator Daniel Boschmann) auf sich nimmt. Als Ehemann einer Sängerin, die sich voll und ganz der Harmonie („Über jedes Bacherl geht a Brückerl“) verschrieben hat, muss Stefanie Hertels Gatte Lanny Lanner vermutlich einfach hin und wieder durchdrehen. Im „Wiesn-Rad“ übertrifft er die Erwartungen seiner Liebsten sogar: Statt der von ihr prognostizierten vier schafft der ehemalige Badminton-Leistungssportler fünf Überschläge. „Er hat sogar ein bisschen Muskelkater“, platzt Hertel regelrecht vor Stolz.

Sektgläser-Pyramide bauen

Als Lanner es auch noch schafft, in wenig über vier Minuten zehn Zimmertüren einzuhängen und im Finale gegen Antoine Monot, Jr., nur mit der Hilfe seines Mundes und eines Luftballons eine Sektgläser-Pyramide zu bauen, ist klar, wer mit einer Glanzleistung in Paardynamik als „Power-Paar“ nach Hause geht. Stefanie Hertel und Lanny Lanner spenden die Gewinnsumme von 10.000 Euro an den familieneigenen Verein „Stefanie Hertel hilft“. Und Vera Int-Veen kann nur staunen: „Dieses Sat.1 überrascht mich immer wieder.“

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RND/Teleschau

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