MDR will Klimaberichterstattung ausbauen

  • Der Mitteldeutsche Rundfunk will in verschiedenen Formaten mehr über den Klimawandel berichten.
  • Intendantin Karola Wille kündigte „Klimajournalismus“ an.
  • Bereits nach der Bundestagswahl soll es einen „Klimaherbst“ geben.
Anzeige
Anzeige

Leipzig. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) will seine Berichterstattung über den Klimawandel ausbauen. „Was wir im Haus gerade vorantreiben, ist, unsere Kompetenz im Klimabereich zu verstärken. Ich würde sogar von Klimajournalismus sprechen“, sagte Intendantin Karola Wille der Deutschen Presse-Agentur. Man wolle Wissenschaftsjournalismus stärken und damit eines der größten Transformationsthemen kontinuierlich in die verschiedenen Felder und Formate der journalistischen Arbeit einbeziehen.

Klimajournalismus in verschiedenen Formaten beim MDR

Der Sender plant nach der Bundestagswahl eine Art „Klimaherbst“ mit publizistischen Angeboten. Klimaberichterstattung dürfe sich auf kein einzelnes Format beschränken. Wille betonte auch: „Wir leben in einer Region, die beim Aufbau einer klimafreundlichen Wirtschaft zu den Vorreitern in Deutschland zählt, damit einher geht eine Vielzahl von Innovationen in Wirtschaft, Forschung und Infrastruktur.“

Das Stream-Team Die besten Serien- und Filmtipps für Netflix & Co. ‒ jeden Monat neu.
Anzeige

Dies solle sichtbarer werden – etwa mit dem wöchentlichen multimedialen MDR-Klima-Update ab diesem Freitag. Man baue im Hause auch Experten auf, die crossmedial über den Klimawandel berichten sollen.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen