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  • Markus Reinecke und Raúl Richter im Interview: „Frauen haben sich von Anfang an angezickt“

Markus nach Dschungelcamp-Aus: „Frauen haben sich von Anfang an angezickt“

  • Für Raúl Richter und Markus Reinecke ist im Halbfinale des Dschungelcamps Schluss.
  • Im Doppelinterview sprechen beide über die zwei Wochen im Camp.
  • Außerdem verraten sie, wen sie im Finale vorne sehen.
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Für Schauspieler Raúl Richter (früher „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“) und Antiquitätenhändler Markus Reinecke ist die Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ damit vorbei. Es kommt also nicht zum ersten rein männlichen Finale in der Geschichte des Dschungelcamps. Im Interview sprechen sie über die zwei Wochen im Camp.

Es hätte das erste rein männliche Dschungelcamp-Finale werden können. Was ist schiefgelaufen?

Raúl Richter: Auf der Zielgeraden auf die Klappe gefallen. Ist natürlich undankbar. Diese eine Nacht hätten wir auch noch auf der linken Pobacke abgesessen. (lacht)

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Markus Reinecke: Wir hätten uns noch mal richtig gebattlet. Das hätte jeden von uns noch mal angestachelt. Da hätten wir geguckt, wer Erster, Zweiter oder Dritter wird. Jetzt sind wir Vierter und Fünfter, aber können mit unserer Leistung topzufrieden sein. Wir haben es wirklich sehr, sehr lange durchgehalten.

Richter: Dafür, dass ich am Anfang nicht so viel Präsenz hatte, habe ich es relativ weit geschafft.

Woran lag es, dass man in der ersten Woche nicht so viel von Ihnen gesehen hat?

Richter: Man merkt natürlich, dass andere die ganze Zeit Show machen und laut sprechen. Ich lag dann in der Hängematte und habe mich gefragt: „Was kann ich da jetzt zu beitragen?“ Aber mir fehlte da anfangs auch die Kraft zu. Ich bin jemand, der die Leute erst mal abscannt, wer was macht, wem man vertrauen kann. Ich packe keine Geschichte aus meinem Leben aus, so völlig ohne Zusammenhang. Dafür waren die anderen zuständig. Ich bin ein guter Zuhörer. Wenn man mich was fragt, gebe ich auch gerne Auskunft und kann erzählen. Aber wenn keine Fragen kommen, muss ich mich denjenigen auch nicht aufdrängen. Wenn ich dann noch Hunger habe, kann ich nicht noch zusätzlich auf den Putz hauen. Als sich die Gruppe dann gelichtet hat, habe ich besser meinen Platz gefunden. Die lauteren Charaktere gingen von dannen und dann habe ich auch meine Zeit gehabt.

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Reinecke: Wir Männer haben uns am Anfang alle erst mal ein bisschen zurückgehalten. Die Frauen haben sich ja von Anfang an angezickt. Raúl und ich haben uns nicht verstellt. Wir müssen da keine Rolle spielen. Ich habe natürlich auch Ecken und Kanten, und wenn da jemand nicht mit klarkommt, dann ist das eben so.

Ich hätte, ehrlich gesagt, damit gerechnet, dass Sie beide es ins Finale schaffen.

Reinecke: Dann hat es sich ja gelohnt, dass wir Ihnen vorher noch schnell 50 Euro überwiesen haben. (lacht)

Aber ich dachte, ich sollte davon erst beim Finale für euch beide anrufen. Ich habe das Geld also noch. (ironisch)

Reinecke: Dann können wir uns davon ja alle zusammen ein Bierchen kaufen. (lacht)

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Apropos Trinken und Essen, wie viele Kilos sind bei Ihnen gepurzelt?

Richter: Ich habe wahnsinnige zehn Kilo verloren. Das hätte ich nie für möglich gehalten, aber ich habe es dann im Spiegel gesehen, dass mein Gesicht viel schmaler geworden ist. Als ich an meinen Bauch gefasst habe, dachte ich, es seien vielleicht fünf oder sechs Kilo. Dass es dann innerhalb von zwei Wochen zehn Kilo sind, finde ich heftig. Ich sollte vielleicht ein Abnehmprogramm entwickeln und das anschließend vermarkten. Nur Reis und Bohnen kann ich sehr empfehlen, aber es ist ehrlicherweise auch viel Muskelmasse, die man verliert. (lacht)

Reinecke: Ich kann Reis und Bohnen nicht empfehlen. Und ich habe meine Muskelmasse behalten, deshalb habe ich nur sieben Kilo verloren. Ich hoffe, dass ich das Gewicht jetzt halten kann. Man fühlt sich tatsächlich viel besser. So fit habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. Ich könnte schon wieder Bäume ausreißen. (lacht)

Danni Büchner hat über Sie, Markus, gelästert, dass sie sich nicht vorstellen könne, dass Sie überall erkannt werden und fremde Frauen Ihnen an den Hintern packen würden. Haben Sie diese Lästereien mitbekommen?

Reinecke: Ja, ich habe da schon irgendetwas mitbekommen. Aber wer hat das gesagt? (lacht)

Danni Büchner.

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Reinecke: Ich weiß ja nur, was mir passiert. Und was andere darüber denken, ist mir egal. Das ist ja auch alles ein bisschen Unterhaltung. Wenn sie meint, sie müsse das kommentieren, ist das letztendlich ihr Problem.

Nun ist Danni Büchner mit Prince Damien und Sven Ottke im Finale. Wer holt sich am Ende die Dschungelkrone?

Reinecke: Ich bin der Meinung, dass die beiden Männer den Sieg unter sich ausmachen. Sven ist ein Sportler und sehr erfahren. Aber Prince ist auch ein ganz Lieber und kann an seinen Aufgaben wachsen. Ich glaube, es wird ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden. Was meinst du, Raúl?

Richter: Ich sehe es genauso. Bei Prince Damien ist die Wahrscheinlichkeit vielleicht ein bisschen höher. Er hat eine Menge Sympathie geerntet. Sven spricht vielleicht noch mal eine andere Zielgruppe an als die, die anruft. Aber das Camp ist immer für Überraschungen gut. Vielleicht wird es auch eine Dschungelkönigin geben.

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