Luke Mockridge im Fernsehgarten: Steckt diese Show hinter seinem Auftritt?

  • Beim ZDF-"Fernsehgarten" hat Andrea Kiewel dem Komiker Luke Mockridge nach einer Reihe beleidigender Witze das Wort abgeschnitten.
  • Die Zuschauer reagierten empört mit Buhrufen und Pfiffen auf die Showeinlage des Komikers.
  • Nun wird nach dem Grund für das Verhalten von Mockridge gesucht. Könnte es eine neue Show sein?
Anzeige
Anzeige

Mainz. Ganze sieben Minuten dauerte sein Auftritt, bis Andrea Kiewel im ZDF-"Fernsehgarten" Luke Mockridge verfrüht verabschiedete. Der Grund: Der Komiker machte sich live über ältere Zuschauer lustig.

Lesen Sie auch: “Peinlich, peinlicher, #LukeMockridge”: Comedian verärgert mit Fernsehgarten-Auftritt Fans

„Dass es ein junger Künstler wagt, hier auf meiner Bühne vor meinem Publikum als Affe herumzuspringen, aus welchen Gründen auch immer, halte ich für das mieseste Verhalten, was es unter Künstlern, unter Kollegen geben kann", so ließ die Moderatorin noch während der Sendung ihrer Wut freien lauf. Das ZDF reagierte mit einem eher nüchternen, offiziellen Statement. „Im ZDF-Fernsehgarten sind wir eigentlich für jeden Spaß zu haben“, teilte der Sender mit. „Die Witze allerdings, die Luke Mockridge heute von sich gegeben hat, trafen weder unseren Humor, noch den des Publikums. Mehr gibt es leider nicht zu sagen, der Auftritt spricht für sich selbst.“ Bei Twitter allerdings ließ sich der öffentlich-rechtliche Sender doch zu einem kleinen Witz hinreißen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

War "Luke! Die Greatnightshow" bei Sat.1 Grund für Luke Mockridges Ausfall im Fernsehgarten?

Und Luke Mockridge? Der hüllt sich auf seinen Social-Media-Kanälen in Schweigen. Nur ein Showhinweis, vor einiger Zeit retweetet, steht ganz oben auf seinem Twitter-Profil: Bei Sat.1 startet am 13. September seine neue Show "Luke! Die Greatnightshow".

Anzeige

War das nun Werbung für das neue Showprojekt? Oder hoffte Luke Mockridge mit Flachwitzen Rohmaterial zu sammeln? Laut der "Bild"-Zeitung soll sein eigenes Kamerateam vor Ort gewesen sein, auch beim ZDF sei es angemeldet gewesen. So könnte die abgebrochene Showeinlage ein Streich für das eigene Projekt gewesen sein – allerdings auf Kosten anderer.

goe/RND