„Luke! Die Greatnightshow!“: So löst Luke Mockridge den „Fernsehgarten“-Eklat auf

  • Mit seinem Auftritt im ZDF-„Fernsehgarten“ hatte Luke Mockridge für einen Eklat gesorgt.
  • In der ersten Folge seiner neuen Sat.1-Show, die Freitag läuft, verrät der Comedian, was dahintersteckt.
  • Kinder hatten ihm vorgegeben, was er beim „Fernsehgarten“ machen soll.
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Köln. Seine Fans pilgern schon nachmittags zum TV-Studio in der Kölner Schanzenstraße, um einen Blick auf Luke Mockridge und seine neue Show „Luke! Die Greatnightshow!“ zu erhaschen. Hier, wo einst die täglichen „tv-total“-Folgen mit Stefan Raab aufgezeichnet wurden, ist sein neues 1000 Quadratmeter großes Fernsehstudio entstanden.

Die Fans wollen natürlich vor allem wissen, was es mit dem seltsamen Auftritt im ZDF-„Fernsehgarten“ auf sich hat. Zur Erinnerung: Mitte August war Mockridge in dem sonntäglichen TV-Klassiker aufgetreten und hatte unter anderem Witze über alte Menschen gemacht und mit einer Banane telefoniert. Das Publikum buhte ihn aus, „Fernsehgarten“-Moderatorin Andrea Kiewel brach seinen Auftritt ab und warf ihm unkollegiales Verhalten vor.

Bereits vor Aufzeichnung seiner Show hatte Luke angekündigt, „den Ball in unserer Show medial zurückzuspielen“ und „das zweite und dritte Drittel dieses Gesamtkunstwerks auflösen“ zu können, damit „die Nummer dann endlich mal einen Kontext bekommt“.

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Mittwochabend lüftet er nun wie versprochen das Geheimnis um seinen schrägen Auftritt.

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„Mir ist noch nie so viel Hass entgegengeschlagen“

Kurz bevor die Aufzeichnung losgeht, erzählt Mockridge: „Ich bin richtig, richtig nervös. Das ist heute der erste Auftritt seit dem letzten ...“ Aufmunternder Beifall für den Comedian.

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Dann geht die Show mit einem furiosen Opening los und Mockridge spricht in der ersten halben Stunde nur über den „Fernsehgarten“-Eklat: „Mir ist noch nie so viel Hass entgegengeschlagen. Der meiste davon von meinen Eltern!“ Dann schildert er, wie er normalerweise durch Köln geht und überall gegrüßt wird, aber seit der „Fernsehgarten“-Aktion nicht mehr. Dabei hatte er sich für den Auftritt doch nur Unterstützung von den besten Comedyautoren des Landes geholt.

Unter donnerndem Applaus begrüßt er die sechs Kinder, die man bereits aus zahlreichen „Luke! Die Woche und ich“-Einspielern kennt. Darunter Robin, Marvin und Lisa – alle zwischen neun und zehn Jahren. Des Rätsels Lösung: Die Kinder hatten Mockridge gesagt, was er im „Fernsehgarten“ machen soll! In einem Einspieler, der backstage beim „Fernsehgarten“ gedreht wurde, sieht man, dass Mockridge bis zuletzt Skrupel hat, die Nummer mit den Kinderwitzen durchzuziehen.

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Luke Mockridge wurde bei der Polizei angezeigt

Die Kinder und Luke sitzen dann gemeinsam auf einem Sofa. Auf dem Tisch vor ihnen liegt ein riesiger Zeitungsstapel mit allen Artikeln, die sich mit dem Eklat beschäftigt haben. „Mir ist so viel Hass entgegengeschlagen. Zeitweise habe ich mich für eine 16-Jährige gehalten, die den Klimawandel stoppen will“, witzelt Mockridge. Seine Eltern hätten zudem Hassbriefe im Briefkasten gehabt.

Außerdem sei Mockridge bei der Polizei Mainz wegen Beleidigung angezeigt worden – weil er bei dem Auftritt gesagt hatte, dass alte Menschen nach Kartoffeln riechen.

Zum Schluss reicht Mockridge Andrea Kiewel symbolisch die Hand und lädt sie in eine der nächsten Shows ein, wo sie dann machen könne, was sie wolle: „Sogar mit einer Kiwi telefonieren!“ Minutenlanger Applaus für die überraschende Auflösung.

Zu sehen ist die Show am Freitag ab 20.15 Uhr bei Sat.1.

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