“Lindenstraße” wandert nach Serien-Ende ins Museum

  • Auch wenn der Serienabschied naht - so ganz müssen sich Fans und Zuschauer nicht von der “Lindenstraße” verabschieden.
  • Verschiedene Kulissen und Requisiten der Kultserie sollen nämlich in verschiedenen Museen ausgestellt werden.
  • Am 29. März 2020 wird die letzte Folge der “Lindenstraße” ausgestrahlt.
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Köln, Berlin. Kulissen und Requisiten der “Lindenstraße” sollen in verschiedenen Museen ausgestellt werden. Nach dem Serien-Ende am 29. März wird etwa die Deutsche Kinemathek in Berlin den Angaben zufolge verschiedene Requisiten ausstellen, etwa die Speisekarten des “Akropolis” sowie die Bademäntel von Helga Beimer und Anna Ziegler.

Die Kinemathek nimmt für die neue “Sammlung Lindenstraße” zudem 373 Folgen der Serie dauerhaft in ihren Bestand auf, wie der WDR im November 2019 in Köln mitteilte. Die Sammlung soll am Donnerstag eröffnet werden.

Küche von Mutter Beimer kommt nach Bonn

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Die Küche von Helga "Mutter" Beimer und die Bushaltestelle Lindenstraße/Kastanienstraße wandern laut WDR in das Haus der Geschichte in Bonn. Der Sender verantwortet die Kultserie im Ersten seit 1985. Produziert wird sie von der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion. Zudem sollen im Technik Museum Speyer unter anderem das Restaurant "Akropolis" und das "Café Bayer" gezeigt werden.

Letzte Folge am 29. März 2020

Dem WDR zufolge laufen Gespräche mit weiteren Museen, die an einer Übernahme von Möbeln, Innenkulissen, Requisiten und Kostümen aus der "Lindenstraße" interessiert sind. Die übrigen Kostüme, Kulissen und Requisiten sollen in den auch vom WDR genutzten Fundus für Film- und Theaterausstattung übergehen oder werden für einen karitativen Zweck verkauft.

Am 29. März wird mit "Auf Wiedersehen" nach knapp 35 Jahren die 1.758. und letzte Folge der "Lindenstraße" ausgestrahlt. Die Fernsehprogrammkonferenz der ARD hatte im November 2018 das Ende der wöchentlichen Serie verkündet, die seit 1985 immer sonntags läuft. Als Gründe für die Einstellung wurde auf sinkende Zuschauerquoten und zu hohe Kosten verwiesen. Derzeit berät der Senderverbund darüber, wie das Vorabendprogramm am Sonntag im Ersten künftig aussehen soll.

RND/epd

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