„Lindenstraße“: Fans demonstrieren bei Ausstellungseröffnung in Berlin

  • Im März 2020 läuft die letzte Folge der „Lindenstraße“ in der ARD.
  • Am Donnerstag wurde die Sammlung zur Serie in der Deutschen Kinemathek eröffnet.
  • Vor dem Gebäude demonstrierten die Fans.
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Berlin. Am Donnerstag eröffnet die Deutsche Kinemathek in Berlin offiziell die Sammlung zur „Lindenstraße“, dafür sind 370 Folgen ausgewählt worden. Fans der ARD-Kultserie haben den Anlass genutzt, um vor dem Gebäude am Potsdamer Platz eine Mahnwache abzuhalten.

Im März 2020 soll bekanntlich die letzte Folge der „Lindenstraße“ laufen. Dagegen protestieren Fans wie Petra Namyslo, die eine der Organisatoren der Mahnwache ist. „Auch wenn vorerst beschlossen wurde, die Serie einzustellen, geben wir die Hoffnung nicht auf“, sagt Namyslo zum RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Denkbar wäre, dass man die ‚Lindenstraße‘ nach einer Pause wieder ins Programm nimmt. Man könnte auch eine Radioshow daraus entwickeln oder vielleicht ein Theaterstück“, erklärt die Berlinerin. „Den Verantwortlichen bei der ARD scheint gar nicht bewusst zu sein, welches Kleinod sie da mit Füßen treten.“

Noch bis Ende Dezember finden in Köln die Dreharbeiten zu den finalen Folgen der „Lindenstraße“ statt, die seit 34 Jahren ausgestrahlt wird.